Kleines Fazit zu Island

Ich war mit einem Camper unterwegs. Ein VW T6 mit Allrad-Antrieb. Das ganze Auto war ziemlich neu, hatte Camper_1nur knapp 500km auf dem Tacho, als ich ihn übernommen habe. Am Ende waren es dann ziemlich genau 4370km. Das heißt also ich bin so um die 3880 km gefahren. Die Ringstraße, die asphaltiert um die ganze Insel führt ist ist ca. 1330km lang. Ich bin also etwas mehr gefahren. Das lag wohl auch zu einem guten Teil an den Wesfjorden. Wie der Name vermuten lässt gibt es da Fjorde. Die reichen oft weit ins Land. Man ist am Ende des Tages also vielleicht viel gefahren, aber eben nicht wirklich weit gekommen. Aber es lohnt sich.Camper_2

Der Camper war von Cozy Camper. Hatte eine Kühlbox, kleinen Gaskocher, Spülbecken und Wasser im Kanister. Camper_4Und Solarzellen auf dem Dach. Und eine Heizung. Das ganze war jetzt nicht super Luxus, aber es hat ausgereicht. Und ich war froh das ich nicht im (Dach-)Zelt schlafen musste. Auch wenn das wohl deutlich preiswerter gewesen wäre. Außerdem war ich froh das ich keinen Pickup mit einer Wohnkabine auf der Ladefläche zu haben. Dann hätte ich innen zwar mehr Platz. Das ganze Fahrzeug aber aber auch größer. Der T6 war schön handlich.

Island ist teuer. Das ist so, das muss man wissen und einplanen. Das teuerste bei mir war das Auto. Ohne Allrad wäre es billiger gewesen. Mit z.B. einem Dacia Duster und Dachzelt sicher noch mal günstiger. Aber ich wollte, wie gesagt, keine drei Wochen im Dachzelt schlafen. Und ich wollte Allrad. Also wurde es teuer.

exit2icelandDie Kosten für Lebensmittel waren auch höher als Bonusbei uns. Wobei es gefühlt jetzt nicht so viel mehr war als in anderen Ländern in Skandinavien.  Wenn man allerdings jeden Tag Essen geht, dann wird es schon richtig teuer. Sicherlich auch wenn man Alkohol und Zigaretten braucht. Da ich aber weder das eine noch das andere brauche, heilt sich das einigermaßen in Grenzen. Benzin, bzw. Diesel hat so 1,60€ pro Liter gekostet. Plus/Minus. Was relativ günstig war, fand ich, waren Campingplätze. Die haben so zwischen 10€ und 15€ gekostet. Je nach dem wie touristisch die Ecke war. In der EU muss man ja seit 2017 keine Roaming Gebühren zahlen muss, wenn man im Ausland mit dem Handy unterwegs ist. Island gehört an der Stelle zu der EU. Da mein Handyvertrag nur 1GB Daten beinhaltet (was normalerweise ausreicht, aber eben im Urlaub nicht) habe ich mir in Island eine “Daten-SIM Karte” gekauft.Die hatte  20GB Daten und hat gut 20€ gekostet. Die kam in einen kleinen LTE Router und somit war sowohl Handy als auch Laptop online. Und das an fast jeder Stelle. Das haben die Isländer auf jeden Fall super gemacht.

Beim Wetter hatte ich alles von 2-3 Tage (fast) Dauerregen über grau und trocken zu wolkig mit blau bis strahlend blauen Himmel. Und teilweise war es sehr windig. Temperaturen waren  tagsüber bei so 15 Grad und Nachts um die 6 Grad. Mal etwas wärmer mal etwas kühler. Aber man erwartet ja auch kein Badewetter, wenn man in Island Urlaub macht. Alles in allem würde ich das Wetter als gut bezeichnen. Es hätte auch deutlich mehr regnen können.

Und die Natur ist echt Klasse. Nur wer viele Bäume und Wälder erwartet wird enttäuscht. trollAber spannend, mit den ganzen Vulkanen und Gebieten mit Geothermie.

 

OK. Das war dann doch etwas mehr als ein kurzes Fazit.

Kurz gesagt:

– Island ist teuer

– Island ist defintiv eine Reise wert (oder auch mehrere)

– Man braucht etwas Glück mit dem Wetter

– Wenn ich die Wahl zwischen Australien und Island habe, würde ich Australien wählen. Sorry Island Winking smile

– Und nächstes Jahr geht es glaube ich wieder in eine Gegend wo es wärmer ist.

Die Straßen in Island

Autofahren in Island ist nicht viel anders als sonst wo in Europa. In Island fährt man rechts, wie fast überall sonst auf der Welt. Wie jedes Land gibt es auch in Island ein paar Besonderheiten im Verkehr.

Straßen gibt es im Prinzip drei Arten. Autobahnen gibt es nicht. Einzig um Reykjavik und zum internationalen Flughafen in Keflavik gibt es ein paar Stücke die andeutungsweise an eine Autobahn erinnern. Aber trotzdem darf man da nur max. 90km/h fahren. Grundsätzlich darf man nirgends schneller als 90km fahren. Das trifft auf asphaltierte Straßen zu. Auf Schotterstraßen sind es max 80km/h und in Ortschaften max. 50km/h, wie bei uns.   Neben den asphaltierten Straßen gibt es Schotterstraßen, die mit jedem normalen Auto befahren werden können und auch dürfen. Dann gibt es noch “F-Straßen”. Das sind auch offizielle Straßen, meistens im Hochland, die nicht asphaltiert sind und die man nur mit einem Allrad Fahrzeug befahren darf. DSC_00434x4Auf den F-Straßen sind dann auch öfter mal (mehr oder weniger) kleine Flüsse zu überqueren. DSC_0294_RiverCrossingÜberqueren heißt in dem Fall durchfahren, also keine Brücke oder ähnliches. Da sollte man dann schon wissen was man tut und was das Auto ab kann.

Die Ringstraße N1 führt um die ganze Insel. Die ist komplett asphaltiert und gut 1300km lang. Angeblich gibt es Touristen, die sich das in zwei Tagen antun. Kann man machen, aber viel hat man dann von Island nicht. Die Ringstraße ist (vom Großraum Reykjavik und Keflavik abgesehen) ausgebaut wie eine gute Landstraße in Deutschland. Also gut zu befahren und man kommt relativ zügig von A nach B.

Neben der Ringstraße gibt es kleiner und schmaler Straßen die auch asphaltiert sind. DSC_0226_Straße

Spannender sind aber die Schotterstraßen.  DSC_0003_Strasse-Schotter

Die sind manchmal gut, das man mit 80km/h da gut vorwärts kommt. An anderen Stellen aber auch so schlecht, das man kaum 30km/h fahren kann. Oft ist das dann eine Waschbrettpiste. Wenn es geradeaus geht, kann man da auch ggfls. auch 80km. fahren, dann “fliegt” man im Prinzip über’s Waschbrett, das klappt ganz gut und es rüttelt nicht so. Aufpassen muss man allerdings wenn es um eine Kurve geht, dann trägt es einen auf der Waschbrettoberfläche ganz schnell aus der Kurve und der Unfall ist vorprogrammiert. Das ist in Australien genauso gewesen, mit dem Unterschied das es da öfter und länger geradeaus ging.

Noch spannender sind die F-Straßen.F338  Die darf man nur mit einem4x4 Auto befahren. Da wird es dann evtl. mal sehr steil. Oder sandig. Oder es kommt eine Stelle, an der man einen Fluß durchqueren muss. Oder evtl. auch mal alles Winking smile

Gerade bei den F-Straßen sollte man wissen was man tut, oder es dann eben nicht tun. Das Durchfahren eines Flusses habe ich nicht gemacht, das war mir zu riskant. Aus zwei Gründen: 1.) keine Erfahrung mit sowas und 2.) war ich mir nicht  sicher wie viel Wasser so ein VW Bus abkann. Allrad hatte er ja, aber wieviel Wasser er abkann, wusste ich nicht.

Aber Spaß machen die F-Straßen schon, auch wenn man suchen muss das man eine ohne Flüsse findet. Aber nur auf Asphalt zu fahren ist langweilig…

Wenn man nicht nur die Ringstraße entlang fahren will, dann empfiehlt sich schon ein Fahrzeug mit Allrad. Das denken viele, deshalb sieht man einen Haufen Dacia Dusters und auch Suzuki Jimmnys. DSC_0440_JimnyDas sind sicher viele Mietwagen, aber auch viele Isländer fahren die, denn wenn die Mietwagen Firmen die Verkaufen, dann landen die bei Isländern. Wenn es dann ans ernsthafte DSC_0242_Jeep“Off-Road” Fahren geht sieht man oft richtige Geländewagen mit riesigen Reifen. Wobei richtiges “Off-Road” nicht erlaubt ist, man muss da dann schon auf entsprechenden Piste fahren. Verlässt man die Piste und fährt durch die Pampe, dann reagieren die Isländer sehr empfindlich und das kann richtig Ärger geben und teure werden. Das Problem ist, das auf Grund es Klimas in Island, die Natur sich eben nur sehr langsam von so etwas erholt.

Aber ein paar Besonderheiten gibt es dann doch. DSC_0243_brücke-EinspurigZum einen gibt es, auch auf der Ringstraße, Brücken, die nur einspurig sind. Da hat dann der Vorfahrt der zu erst da ist.

Dann gibt es noch Warnschilder vor “Blinde-Hügel”. DSC_0233_HügelDa führt die Straße (egal welche Art) dann über einen Hügel, wo man nicht erkennen kann was auf der anderen Seite ist und man deshalb erstens vorsichtig und zweitens ganz rechts fahren sollte.

Und, was ich erst nicht so ganz glauben konnte, der Typ, der mir den Mietwagen gab meinte, ich soll aufpassen wenn es windig ist das der Wind die Tür nicht zerstört.

Aber, irgendwann war  es mal extrem windig und ich hatte echt Probleme die Tür festzuhalten. Wenn da also der Wind so richtig in die Tür bläst kann ich mir das schon vorstellen, das es die einfach weghaut.

 

Das alles bezieht sich auf den Sommer. Im Winter sieht das sicher ganz anders aus…

 

Achso und im Þingvellir Nationalpark muss man auf Taucher achten…  Open-mouthed smile

DSC_0949_Taucher

Timing ist alles

Ich habe ja echt nichts gegen Touristen. Ich bin ja auch einer von vielen. Was aber nervt sind Leute, die vor jeder Sehenswürdigkeit erstmal 10 Minuten Selfies und der Gleichen machen. Meiner Einschätzung nach sind da vor allem Touristen aus asiatischen Ländern ganz ausgiebig mit beschäftig. Die interessiert ach nicht wenn andere dann da auch mal ein Bild machen wollen. Zum Beispiel Dimmuborgir Lavafeld. Da wollte ich dieses Felsentor mal ohne Leute, fotografieren:

DSC_0334

Da ging nicht. Habe ich aufgegeben.Werden die Leute halt “weg-gephotoshoped”. Der Knüller war aber ein asiatisches Paar im Partnerlook. Er stellt sich ins Tor, mit dem Rück zu mir und anderen die darauf warten das mal keiner da steht. Wedelt mit den Armen, springt rum. Frau steht unten und fotografiert. Dann dreht er sich rum sieht die Leute die warten das sie fotografieren können. Sagt “Ohh sorry” geht etwas runter. Ich denke OK, jetzt gleich ist ganz kurz keiner da. Falsch! Er bleibt auf halbem Weg steht und hilft seiner Frau hoch. Dann hampeln beide da rum und werden von andere fotografiert.

Das waren übrigens die:

partnerlook

Sowas nervt dann halt. Ich hatte kurzzeitig schon überlegt ob ich mich nicht mal dazu stellen soll…

Was macht man also um seine Ruhe zu haben? Richtig, man muß als Erster da sein. Also um 6:00 aufstehen. Das hat mir dann am Námafjall geholfen. Da war ich der aller Erste. Als ich weg bin, kamen die ersten anderen Leute. Als ich am Tag davor da vorbei fuhr war auf dem Parkplatz kaum was frei und überall wuselete jemand rum.

Anschließend, beim Dettifoss,

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der liegt in der Nähe, war es genauso. Da war ich zwar nicht mehr ganz alleine aber fast, die Aussichtsplattform hatte ich für mich alleine:

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Und als ich dann da weg bin kamen mir die beiden im Partnerlook von gestern wieder entgegen. Alles richtig gemacht!

Das gilt zumindest für die West Seite des Dettifoss. Die ist nämlich über eine asphaltierte Straße zu erreichen. Auf der Ost Seite, die ist nur über eine übele Schotterstraße zu erreichen (was für die normalen Tourbusse ein No-Go ist), waren es dann mehr Leute. War halt auch schon später am Tag. Aber eben keine Busladungen voll mit Leuten.Das war ok.

Ähnlich habe ich es am Geysir und am Gullfoss gemacht. Am Geysir war ich abends gegen 19:00 (der Campingplatz war nur fünf Minuten zu Fuß entfernt). Um die zehn Leute haben da auf die Eruptionen gewartet. Tagsüber sind es sicher hunderte, vor allem wenn gerade Busse ankamen. Am nächsten Tag morgens früh zum Gullfoss (15-20 Minuten mit dem Auto vom Geyisr). Wieder fast für mich alleine, zwei Leute sind da noch rumgelaufen.

Am Wrack der DC 3 hat das leider nicht geklappt, da war ich einfach zu weit weg um früh dort sein zu können

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Die mit ihren Schal ist da auch minutenlang nicht weg. War übrigens keine Asiatin. In dem konkreten Fall hätte es aber evtl noch einen weiteren Vorteil gehabt: Ich wäre vielleicht nicht nass geworden auf dem Rückweg…

Land des Feuers und des Eises

Das ist Island ja angeblich. Für mich ist Island bis jetzt vor allem das Land der Regenbögen. Ich glaube ich in 50 Jahren noch nicht so viele Regenbögen gesehen wie die erste Woche in Island. Es verging praktisch kein Tag ohne ein Regenbogen. In der Regel mehr als einer.Leider sieht man viele nur aus dem Auto und kann dann gerade nicht anhalten. Eine kleine Auswahl:

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Island

Schwimmen zwischen den Kontinenten

Im Þingvellir-Nationalpark, ca. 1 Autostunde von Reykjavik entfernt kann man –so zu sagen- zwischen den Kontinenten schwimmen. Im Þingvellir-Nationalpark liegt die Silfra Spalte. Die ist entstanden durch das Auseinanderdriften der Nordamerikanischen und der Eurasischen Platte. Das Wasser kommt direkt vom Gletscher Langjökull. Laut dem Guide braucht das Wasser ca. 50 Jahre um vom Gletscher durch das Lavagestein bis zur Silfra Spalte zu gelangen. Dem entsprechend gefilter ist es dann auch. Und dadurch super klar. Zwischenablage-1Zwischenablage-2Und deshalb kann man in dem ca. 3 Grad kalten Wasser super schnorcheln und tauche (wenn man es denn kann).  Natürlich nur im Taucheranzug. Bis auf die Hände und das Gesicht bleibt alles trocken. Allerdings nicht zwangsläufig auch warm. Aber Klasse ist das. Und am Ende gab es einen heißen Kakao Smile

Zwischenablage-3Zwischenablage-4

Zwischenablage-5Aber warm sind in Island auch nur die heißen Quellen. Nicht umsonst wird Island auch das Land des Feuers und des Eises genannt.

Auch wenn der Golfstrom es jetzt nicht super kalt werden läßt, wenn man aus rund 28 Gard in Deutschland kommt sind die 10-15 Grad hier schon recht frisch.Dazu kommt der Wind. Und ab und zu Regen. Alles drei zusammen macht es schon etwas unangenehm.

Aber das bringe auf der anderen Seite auch viele coole Regenbögen.

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Super Wetter und langes Wochenende

und so sieht es dann zum Beispiel am Ufer der Nidda in Frankfurt aus:

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Aber sicherlich sah es nicht nur da aus, sondern in allen Stellen und Parks etc. wo die Menschen das schöne Wetter genossen haben.

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Auch wenn auf der Wiese oben rechts im Bild überall die  Mülltüten noch zu erkennen sind, da sah es auch schon ganz anders aus. Ich frage mich warum die Leute Ihren Scheiß nicht wieder mitnehmen. Erst recht wenn die Mülltonnen schon voll sind.

Denn dann kommen die Krähen und es sieht gleich noch schlimmer aus:

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Tschüss 2018 – Hallo 2019

2019

Letztes Jahr um die Zeit an der Stelle habe ich unter anderem ”Was kommt 2018? Hoffentlich endlich mal wieder schönes Wetter.” und “Deutschland  als neuer (und alter) Fußball Weltmeister wäre cool “ geschrieben.  Das mit dem Fußball-Weltmeister hat sich leider als Blamage rausgestellt. Dafür war das Wetter super. Gefühl von April/Mai bis Oktober Sommer. Sonne satt. Warm und heiß. Und trocken. So trocken, das auf dem Rhein im Herbst dann kaum noch Schiffe fahren konnten. Was angeblich dann für den hohen Benzinpreis verantwortlich war. Vielleicht war es aber auch nur eine Ausrede der Mineralölkonzerne. Oder, was ich glaube, es war von allem ein bisschen. Wie so oft. Aber 2018 war mit 10,4 Grad Celsius Temperaturdurchschnitt das bisher wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Das sagt der Deutsche Wetterdienst in einer Pressemitteilung. Dann war es das dritttrockenste Jahr in diesem Zeitraum und seit 1951 (da haben die Messungen angefangen)  das sonnigste. Kann man bei Wikipedia nachlesen und noch viel mehr Fakten zu dem Thema. Alles in allem ein absoluter Hammer Sommer. Passend dazu ist das Wort des Jahres 2018 dann auch “Heißzeit”.

Auch wenn ich persönlich den Sommer 2003 heißer in Erinnerung habe. Also nicht besser oder länger, aber eben das es heißer war. Egal. Nun könnte man denken super Sommer, ich bin soviel mit dem Rad gefahren wie nie. Naja. Komischerweise nicht ganz.

Also mit dem Rad ins Büro bin ich “nur” 144 mal gefahren. 2017 waren es 160mal. Keine Ahnung woran das lag. Alles in allem waren es 7910 km. Plus noch mal gut 730 km mit dem alten Rad, als im Oktober  bei meinem “Hauptrad” der Rahmen gebrochen war.  Über’n Daumen 240km weniger als 2017.

Mit dem Auto waren es 2018 irgendwas zwischen 6000 und 6100km. Genauer geht das leider nicht, da ich den KM-Stand Anfang 2018 nicht mehr finde. Dazu kommt die Strecke, die ich im Urlaub mit dem Campingbus unterwegs war. Da habe ich aber keine Daten, da hatte ich nämlich Urlaub Winking smile

Meine Steckdose im Wohnzimmer sagt, für TV und Stereoanlage habe ich 2018 101,25 kWh Strom verbraucht. Was etwas weniger ist als letztes Jahr.

OK. Was ist 2018 sonst noch so passiert?

Wir haben eine Bundesregierung! Das war Anfang 2018 ja noch nicht so ganz klar wie sich das entwickelt. Und in Hessen gab es eine Landtagswahl. Mit dem Ergebnis das sich eigentlich erst mal nichts ändert. Außer das nun auch in Hessen die AfD im Landtag sitzt. Das kann man gut finden, ist aber scheiße. Finde ich.

Der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea hat sich entspannt. Die beiden Spinner haben sich dann sogar in Singapur mal getroffen.  Auf der anderen Seite hat Trump dann aber den Nuklear-vetrag mit dem Iran gekündigt. Nun kann ich nicht abschätzen ob das richtig oder falsch ist. Mir stellt sich vielmehr die Frage: Wenn der so einen Vertrag einfach so kündigt weil er das für gut hält, was haben dann Verträge mit den USA noch für einen Bedeutung? Aber zu erfreulicheren Dingen.

20180727-MoFiEnde Juli gab es eine totale Mondfinsternis. Das war schon spannend. Wenn ich auch den ganzen Hype der in den Median gemacht wurde nicht so ganz nachvollziehen kann. Das scheint aber heutzutage üblich zu sein, aus jeder Kleinigkeit gleich ein Event oder eine Sensation zu machen. Egal. Die Mofi war gut.

 

Wie immer hat auch Wikipedia schon eine Übersicht über das, was 2018 so alles passiert ist.

Und was kommt 2019? Das müssen wir mal abwarten. In 365 Tagen wissen wir mehr. Ich hoffe auf jeden Fall mal, das es nicht zu viel schlechte Nachrichten gibt.

Ein spannendes Thema wird wohl der Brexit. Darauf müssen wir keine 365 Tage warten. Das Vereinigten Königreich will am 29. März 2019 austreten.

Toll wäre es auch, wenn wir  2019 wieder so einen tollen Sommer bekommen. Ich bin da aber eher skeptisch, zwei Jahre in Folge ein super Sommer? Muss ja nicht wieder ein Jahrhundertsommer werden. Dank dem Klimawandel steigt wohl die Wahrscheinlichkeit. Aber eben auch die Wahrscheinlichkeit auf heftige Unwetter.

Ohh. Und gratulieren muss man am Anfang des Jahres auch gleich!

*Trommelwirbel* :  Der Euro wird 20 Jahre!

Am 1. Januar 1999 wurde er als Buchgeld eingeführt. Bis man ihn dann aber in die Hand nehmen konnte hat es noch bis zum 1. Januar 2002 gedauert.

Wo wir gerade bei Geburtstag sind: Die Ampel wurde am 10. Dezember 2018 200 Jahre. Schön. Nachträglich Alles Gute! Aber es nervt trotzdem Winking smile

 

In diesem Sinn: Ein frohes, friedliches und erfolgreiches Jahr 2019!

Ampeln sind ätzend

 

Wenn ich mit dem Auto ins Büro fahre, einmal von Ost nach West durch Frankfurt, habe ich auf rund 25km sage und schreibe 45 Ampel. Angenommen man muss an jeder nur 10 Sekunden warten, dann sind alleine das 7,5 Minuten. Es sind zum Glück nicht alle rot. Aber im Berufsverkehr staut es sich auch wenn nicht alle rot sind und man steht (zumindest gefühlt) deutlich länger als 7,5 Minuten.

Aber auch als Radfahrer nerven Ampeln. Vor allem nerven mich dabei unsinnige Ampelschaltungen. Zum Beispiel wenn alles frei ist, also kein Auto kommt, man an einer Ampel mit Drücker drückt und dann ewig warten muss. Dann wundert es nicht, das Leute und Radfahrer bei rot gehen. Wenn ich an einer Ampel auf den Knopf drücke erwarte ich eigentlich das sie zügig grün wird. Wozu ist der Knopf sonst da.

OK. An Straßen mit viel Autoverkehr und viel Fußgängern würde das wohl zu Verkehrschaos führen, wenn die Ampel immer sofort auf Fußgänger grün schaltet, wenn da jemand drückt. Aber an Straßen mit weniger Verkehr oder nach dem Berufsverkehr wäre es toll, wenn das schneller ginge.

Besonders ätzend wird es, wenn der Radweg wegen einer Baustelle gesperrt ist und man deshalb zweimal eine vielbefahrene Straße überqueren muss.

Ein Beispiel:

Frankfurt, Hanauer Landstraße, Fahrtrichtung Maintal. Zwischen der Einmündung Dieselstraße und Hugo Junkers Straße wird die Brücke saniert. Straße ist an der Stelle deshalb in Fahrtrichtung Maintal nur einspurig und der Radweg ganz dicht. Umleitung für Radfahrer führt über den Radweg auf der Gegenrichtung:20181219-Hanauer

Rote Linie ist der “normale” aber nun gesperrte Weg, die grüne Linie die Umleitung. Und bevor jemand sagt: “Hey das ist die falsche Seite”, in diesem Fall darf man den Radweg auch in die falsche Richtung nutzen. Es steht ein entsprechendes Schild da.

Wie auch immer. Man muss zweimal die Straße überqueren. Die Straße besteht an der Stelle aus zwei Fahrspuren in jede Richtung, getrennt in der Mitte von Straßenbahnschienen. Alles einzeln mit Ampel versehen. Man muss also im schlimmsten Fall an sechs roten Ampeln warten. Das kann dann zum Beispiel so aussehen wie in dem Video hier:

Ohne die Ampeln und die Fahrtstrecke, die man auch ohne Umleitung hätte sind das geschlagene 4 Minuten mehr! OK. Der Fairness halber muss man sagen es ist dauert nicht immer so lange. Manchmal ist es kürzer.

Oder länger Winking smile Das hängt auch damit zusammen, ob gerade eine (oder zwei) Straßenbahnen kommen. Denn für *die* gibt es an der Stelle eine entsprechende Ampelschaltung. Die haben immer ganz schnell grün. Finde ich ja auch OK. Nur sollte an der Stelle auch mal jemand an Radfahrer denken….