Lernresistent ?!?

Wenn man mit dem Rad oder auf Inlineskates unterwegs ist begegnet man ja hin und wieder Hunden samt Besitzer. Meistens zumindest. Ab und zu sind die Hunde auch auch alleine unterwegs. Mir geht es aber um die Herrchen und Frauchen. Wenn man oft den gleichen Weg zur gleichen Uhrzeit fährt, sieht man oft die gleichen Leute.  Letztens war ich, wie so oft, mit dem Rad auf dem Weg ins Büro.

Es war ca. 6:30, Ende Oktober und noch dunkel. Ein Weg am Main entlang, ohne Straßenbeleuchtung. Also wirklich dunkel.

Im Licht der Lampe am Rad taucht eine Gestallt auf. Sie läuft in die gleiche Richtung in die ich fahre. Plötzlich bemerkt die Person das da ein Radfahrer von hinten kommt, streckt die Arme aus und rennt mitten auf dem Weg auf einen Hund zu, der etwas weiter vorne dann auch langsam im Scheinwerferlicht auftauchte. Als sie beim Hund ist, hält sie ihn fest.

Im Vorbeifahren stelle ich fest, das es eine Frau ist, die ich schon öfter gesehen habe und die immer gleich hektisch auf ihren Hund zu rennt, wenn sie von vorne oder hinten einen Radfahrer bemerkt. Jedes mal denke ich so: “Wieso nimmt die keine Leine?”

Als ich dieses mal an “Frau mit Hund” vorbeifahre, kommt so also Erklärung vom Frauchen:” Der rennt sonst hinterher”!    OMG

Auf diesem Weg sind, auch wenn es dunkel ist, öfter Radfahrer unterwegs. Und, wie gesagt, diese Frau mit diesem Verhalten auf diesem Weg zu dieser Uhrzeit habe ich schon öfter gesehen.

 

WARUM ZUM HENKER NEHMEN DIE LEUTE KEINE LEINE ?

 

Erst recht, wenn sie wissen, das 1. ihr Hund Radfahrern nachläuft 2. öfter Radfahrer da unterwegs sind und 3. es auch noch dunkel ist.

Auch die Bemerkung: “Der tut nix” hört man oft. Ja. Kann ja sein das er nix tut. Wenn er mir aber vor’s Rad läuft oder beim Inlineskaten zwischen die Beine, dann wird das auch für den Hund schmerzhaft. Das sehen Hundebesitzer aber irgendwie nicht.

Ich habe ja nix dagegen, wenn Leute ihre Hunde frei laufen lassen (mal von Stellen abgesehen wo es verboten). Aber dann bitte soll der Hund auf’s Wort hören (und nicht anderen Leute nach rennen) und/oder sie sollen das an Stellen tun an denen sie alleine sind.

Ich kann mir dieses Verhalten entweder nur mit Ignoranz gegenüber anderen Leuten oder mit Lernresistenz erklären… Sorry.

Und es hat Boom gemacht

Neulich, an einem Freitag, am 13. Oktober, um genau zu sein, so um 6:45, bin ich auf dem Weg ins Büro. Mit dem Rad. Es war noch dunkel. An einer Kreuzung in Frankfurt mit abknickenden Vorfahrt. Ich muss warten und mache das auch . Links an mir fährt eine Frau auf ihrem Rad an mir vorbei. Ohne für mich ersichtlich auf den Verkehr groß zu achten. Das Problem war , das von allen Seiten in dem Moment Autos kamen. Von rechts kam ein kleiner Lieferwagen, so was wie ein Mercedes Vito. Von links, aber noch etwas entfernt ein kleiner LKW.

Nun, der Vito war leider nicht “noch etwas entfernt”. Und als die Frau mit ihrem Rad auf der Kreuzung war, war auch der Vito da. Auto gegen Radfahrer(in), wer gewinnt? Klarer Fall, das Auto. Zum Glück fuhren in dem Moment alle relativ langsam und die Frau stand  dann gleich auch wieder auf. Offenbar ohne erkennbare Verletzungen. Nur etwas “durch den Wind”. Verständlich.

Aber ob sie wirklich keine Verletzungen hatte, da bin ich nicht so ganz sicher…

Auf jeden Fall wollte sie weder eine Visitenkarte des Fahrer vom Vito noch irgendwie einen Arzt oder so.

20171013

Alles in allem hätte das wohl auch übel ausgehen können….

Da hat doch heute so ein Arschloch

versucht mein Fahrrad zu klauen. Und Arschloch ist da noch das harmloseste Wort…

Rad war wie üblich tagsüber am Fahrradständer beim Büro angeschlossen, mit einem ABUS Bordo 6000/90 Faltschloss. Als ich heute Abend dann das Schloss öffnen wollte fiel mir sofort etwas auf, das ich mir im ersten Moment nicht erklären konnte.

20170907_schloss

Aber nur eine Sekunde später war klar was passiert war. Irgendein Arschloch  wollte mein Rad klauen. Wurde aber offenbar gestört. Zum Glück. Und zum Glück war es auch nicht das billigste Schloss. Ich weiß nicht wie lange es gedauert hat soweit zu kommen, würde mich aber mal interessieren. Vor allem um beurteilen zu können wie gut das Schloss ist. Oder besser, wie gut das Schloss war…..

Jetzt muss ich “nur” ein neues Schloss kaufen, aber das langt schon.

Unglaublich. Ist nicht so das die Stelle wo das Rad steht versteckt oder einsam ist. Da steht immer mal wieder jemand der raucht oder Lieferanten kommen etc.  Da dann mit einer Flex oder ähnlichem zu hantieren ist schon echt frech. Hoffe das Arschloch stoplert heute, schlägt mit dem Kopf auf und hat Schädelbasisbruch oder sowas. Ich wünsche es ihm auf jeden Fall.

Den Conti Mountain King II kann ich nicht so empfehlen

Letztens dachte ich noch so, das das Profile nach rund 4300km noch richtig gut aussieht und hatte schon überlegt auch in Zukunft darauf zu setze . Das hat sich heute aber geändert:

IMG_20160901_075529

Das ist nur die Stelle, bei der es am deutlichsten ist, an einer anderen war der Riss etwas kleiner und an mehreren anderen Stellen hätte es wohl nicht mehr lange gedauert, bis ein Riss da ist.

Ich bleibe bei Reifen von Schwalbe, da hatte ich so was bei über 40 000km nicht. Zumindest nicht ohne das ich selber schuld war.

Nach nun rund 44 000km ….

…und rund 5 1/2 Jahren gab es ein neues Fahrrad. Wieder von Canyon, denn trotz Rahmenbruch war ich mit dem letzen super zufrieden. Ich hatte zwar ein paar Bedenken, man liest aktuell was von Lieferschwierigkeiten und so bei Canyon. Aber was soll ich sagen? Alles gut! 🙂 Anfang Februar bestellt, rund eine Woche später:

RadinderKiste

 

Dann zusammengebaut und auf schönes Weter gewartet ( für schlechtes Wetter habe ich das alte ja noch). Leider hat das ein paar Tage gedauert bis Wetter und Zeit zusammengepasst haben. Aber gestern war es soweit::

RadausderKiste

 

Ein erstes Fazit nach rund 24km auf 08/15 Radwegen: Fährt gut, macht Spaß. Aber bei Gegenwind hilft auch ein neues Rad nicht wirkich weiter ….

 

Ich hoffe das neue Rad hält sich genauso gut wie das alte. Wir werden sehen.

Einmal um die Erde….

….ok, nur was die gefahrenen Kilometer angeht. Viel außerhalb von Deutschland war ich dann doch nicht unterwegs 😉

40000jpgDas ganze seit 05.09.10, also ziemlich auf denTag in fünf Jahren. Hätte man auch echt um die Welt fahren können, denke ich. Aber auch so nicht schlecht. Mal ein wenig Statistik. In der Zeit habe ich:

1 Rahmen (siehe hier )
1 Schaltauge
2 Laufräder hinten (vorne keins) (siehe hier )
12 Ketten

verbraucht.

Über Platten, neue Mäntel etc. habe ich nicht Buch geführt. Aber außer Verschleißteilen, wie Bremsbelege, Züge für Schaltung und so, habe      ich sonst keine Ersatzteile gebaucht. Und hatte auch sonst keine nennenswerten Probleme.

Auf die Nase bin ich ein paar mal geflogen, das pasiert halt mal. Und einmal bin ich mit dem Rad einem Auto hinten drauf gefahren Der Typ von der Versicherung hatte das erst garnicht so richtig verstanden… 😉

Aber ich hatte vor allem meinen Spaß bei der Sache. Auch auf dem (fast) täglichen Weg ins Büro, wenn andere im Stau stehen, oder in Frankfurt das Chaos herrscht. Oder Im Winter mit Spikes (aber das mit dem Schnee war teilwiese auch tierisch anstrengend, bei so 10 cm oder so Neuschnee).

 

Also auf die nächste Weltumrundung….

Felge kaputt…

Letztens, eine Art Bordstein. War irgendwie im Weg 😉 Beim drüberfahren mit dem Mountainbike dachte ich noch so, das war jetzt nicht gut. Und tatäschilich 100m weiter war der Reifen platt. Erstmal nix wildes, kann ja immer mal vorkommen und ist auch unterwegs schnell repariert (wenn man denn das notwendige Zeug dabei hat). Als ich dann am anderen Tag abends einen neuen Schlauch (unterwegs hatte ich nur einen schon mehrfach geflickten dabei) montieren wollte kam die Überraschung: Hinterradfelge am Ar…..

Nach rund 15800km in ziemlich genau zwei Jahren.
Zwei Tage hatte ich Ersatz. Un nach zwei bis drei Stunden schrauben, neue Kette und neue Ritzel hinten hatte ich gleich mal mit getauscht, fährt es wieder. 🙂

Rahmenbruch

Das ist der erster Eintrag in der Kategorie „der tägliche Wahnsinn“. Und ich finde er hat es verdient. Was ist passiert?
Freitag, ca. 16. Feierabend. Die Sonne scheint es ist (für März) schön warm und ich bin gerade auf dem Weg nach Hause. Mit dem Rad. Wie so oft. Und noch nicht weit gefahren, vielleicht 10 Minuten, wenn es hochkommt. Auf einem asphaltierten Weg neben der S-Bahn Strecke. Dann plötzich erst ein komischen Geräusch, wie wenn etwas bricht. Dann rattet etwas und ich kann nicht mehr weiter fahren. Im ersten Moment kannich mir das nicht erklären und sehe am Rad auch nix. Dann allerdings:

Der Rahmen ist gebrochen.  Das Sitzrohr. Fast wie mit der Säge durchgeschnitten. Absolut krass. Und das Oberroh hat eine markante Delle, die habe ich aber erst später gesehen.
Das Rad ist ca. 1, Jahre alt.
Den Heimweg habe ich dann mit der S-Bahn und der Regionalbahn in Angriff genommen.
Heute, am Samstag, bin ich dann gleich mal zum Händler. Rahmen wird auf Garantie getauscht. Sagt er. Wie lange es dauert hat er nicht konkret gesagt. Mal sehen. Ich hoffe es dauert nicht lange. Denn das Wetter ist schön und ohne Rad fehlt mir was…