Immer diese Straßensperrungen

Eigentlich wollte ich mir heute die Festungsruine Hohentwiel anschauen.Naja. War wohl nix. Auf dem Weg, den das Navi ausgespuckt hatte, war mal wieder die Straße kurz vor dem Ende gesperrt. Wieder mal ohne weitere Info. Keine Umleitung keinen Hinweis warum überhaupt. Naja. Ich hatte das ja schonn Bachheim. Einfach mal weiter gefahren und (Wunder der modernene Technik) schnell am Smartphone bei Google Maps geschaut. Gibt noch zwei weitere Möglichkeiten. Eine davon wird ja wohl nicht gesperrt sein.

Denkste!

Alle drei Zufahren waren gesperrt. Warum schreibt da keiner gleich hin, warum gesperrt ist? Und am besten gleich dazu das sie keine Besucher wollen. Ich bin dann weiter an den Bodensee. Sollen sie sich ihre Burgruine selber anschauen.

Jetzt hoffe ich mal das das Wetter besser wird als der Wetterbericht sagt. Angefangen hat es schon mal nicht so gut:

RegenAm Boensee

Auch wenn ich das Bild nicht mal schlecht finde….

Ein Tag in der Schweiz…

OK. Es war die Schweiz, aber es hört sich aufregender an als es war.

Nachdem ich gestern knapp 10km durch die Wutachschlucht (diese Strecke) gelaufen bin (ich finde das Wort „Wandern“ zu spießig), habe ich heute mal wieder das Rad genommen. Damit bin ich gut 20km von Stühlingen an der Schweizer Grenze an den Rheinfall gefahren (natürlich auch wieder zurück)..

rheinfall1

Was dort auffällt: Viele Asiaten unterwegs. Und wenn da eine fünf-köpfige Familie Fotos macht, dann kann das schon mal dauern, bis man selber mal eins machen kann. Vor allem wenn sie dann alle noch ein Selfie machen  müssen. Und eins von allen. Das nervt teilwiese echt etwas. Aber OK. Hauptsache ich muss da nicht so rum hetzen wie die (Chinesichen?) Toursiten. Total behängt mit Kameras, sind die da fast lang gerannt. Keine Ahnung, aber vermutlich hatten sie nur 10 Minuten oder so Zeit, bevor der Bus wieder abfährt. Zum nächsten Highlight.

rheinfall2

Als ich gestern zum Startpunkt der Wanderung gefahren bin, der liegt in Bachheim, musste ich leider feststellen, das die Straße, die das Navi sagte und die die naheliegenste war, gesperrt ist. Wegen Erneuerung. Soweit kein Problem. Aber irgendwie haben die hier noch nicht verstanden, das man dann auch Umleitungen einrichtet. Und das so, das es „bildungsneutral“ (!) ist. Das ist offensichtlich nicht ganz so einfach. Kleiner Tipp: Man fängt an der Stelle an auf Umleitungen hinzuweisen, an der die Straße gesperrt ist. Und das so, das man es von allen Richtungen erkennen kann.

Das haben die Schweizer bei der Beschilderung ihrer Radwege eindeutig besser gemacht. Zumindest bezogen auf das Stück Stühlingen <= > Rheinfall. Das war ohne Problemezu finden.

Ich wusste gar nicht…

… das ich jetzt am heißesten Ort in Deutschland bin:

heisserOrt

Aber schön ist das Wetter heute auch.Auch warm. Aber recht windig, was es dann wieder etwas kühler macht. Was mache ich hier? Eigentlich bin ich nur hier, weil ich hier hin wollte:

DSC 3598

 

Das ist die Saarschleife Und da bot sich der Campingplatz hier in Nennig, am Ufer der Mosel, an. Mit dem Rad sind das (ab und an recht steile) 20km bis zur Saarschleife. Auf dem Rückweg habe ich dann noch einen kurzen Umweg über Schengen (Luxemburg) gemacht.

 

schengen

Genau, das Schengen, das man immer hört wenn es um offene Grenzen in Europa geht. Der Vertrag wurde 1985 hier auf einem Schiff auf der Mosel unterschrieben. Steht alles hier. Und in Schengen steht ein Stück Berliner Mauer:

schengenMauerDSC 3606
Krass. 1985! Das sind 30 Jahre. Das sind sogar fast auf den Tag genau 30 Jahre.Wenn Wikipedia stimmt, wurder der Vertrag am 14.Juni 2015 unterschrieben. Man was in der Zeit alles passiert ist….

Antizyklisch Urlaub machen ist die Devise

Moin!

Laut Reiseführer besuchen bzw. besteigen jedes Jahr ca. 1 Mio Menschen die Düne Pyla. Die höchste Düne Europas. Gar vier Millionen Besucher kommen laut Wikipedia jedes Jahr nach Carcassonne. Und an den Küsten am Atlantik und am Mittelmeer sind es auch sicher ein paar Millionen. Den großen Campingplätzen nach müssen es auf jeden Fall viele sein. Momentan hat man das Gefühl es ist die Ruhe vor dem Sturm. Noch geht alles eher einen gemächlichen Gang. Am Canal Du Midi machen die Hausbootvermieter ihre Boote klar. Auf den Campingplätzen werden die letzten Lampen aufgebaut.

Es hält sich noch also alles sehr im Rahmen. Selbst in den engen Gassen der Cité de Carcassonne hatte man noch genug Platz um sich.

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Nur war es schwierig Fotos zu machen, ohne das auf jedem jemand im Weg stand. Das wird sich bald ändern. Spätestens im August, wenn viele große Firmen in Frankreich Betriebsferien machen wird das anders aussehen. Apropos Carcassonne. Interessante Stadt. Schön anzuschauen. Aber auch eine schöne Touristenfalle. Mit allem was dzu gehört: Sovenierläden, die allen möglichen (und unmöglichen) Kram verkaufen, Kinder wird’s freuen:

 

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Aber auch Spukhäuser undn Foltermuseen sind zu finden. Davon abgesehen massig Restaurants. Klar die Touristen haben Hunger.

Alles in allem nicht schlecht, solange man nicht in einer Hauptreisezeit da ist. Das ist aber wohl bei vielen Urlaubsorten, bzw. Sehenswürdigkeiten so. Und leider kann man sich ja auch nicht immer aussuchen wann man Urlaub machen möchte.

In diesem Sinne: Viel Spaß im Gedränge;-)

 

Die höchste Düne in Europa

Nach langer Pause, gibt es nun mal wieder was zu lesen. Und zwar diesmal von der höchsten Düne in Europa. Die befindet sich laut Wikipedia und der geballten Meinung der Reiseliteratur in Frankreich. Und zwar an der Atlantikküste bei Arcachon.Wer’s genau wissen will: GoogleMaps

Ob es wirklich die höchste ist, oder ob die Tourismusindustrie nur mal wieder ein „must see“ braucht (wie bei den Aussies ) und es irgendwo noch eine größere gibt, sei mal dahin gestellt. Ein riesen Sandhaufen ist es auf jeden Fall.. Und auf den führt eine Treppe: DSC 2532

Man kann aber auch ohne Treppe rauf. Aber ob man das will ist die andere Frage. Auf jeden Fall wollen laut örtlicher Proaganda jährich 1 Mio Leute da hoch. Da macht sich so eine Treppe schnell bezahlt. Wobei es kostet nichts. Nur das Parken kostet. Aber keine Ahnung wieviel, ich war mit dem Rad da 😉

Irgebdwo stand sie ist 117m hoch. Naja. Mag sein, mein GPS hat 107m angezeigt. Aber so ein normales GPS ist, was Höhenangaben betrifft, nicht so ganz genau.Und sie soll so 3km lang sein.

Bevor man an der Treppe ist, muß man sich erst mal durch eine Reihe von Souvenir-und Imbissbuden den Weg bahnen. Solange nicht gerade Busladungen von Menschen ankommen (oder Hochsaison ist) geht das alles.

Unterm Strich lont sich das echt. Auch wenn das Wetter nicht so 100% super ist (kommt man wenigstens nicht so ins Schwitzen).

 

Ein Tag auf der Autobahn…

Nach einem Tag im Legoland kommt nun ein Tag auf der Autobahn. Auf der A7 zwischen Flensburg und Fulda, um genau zu sein.
Das erste was auffällt: Bestimmt 90% der Strecke haben eine Geschwindigkeitbeschränkung. Meistens von 120km/h.

Das ist dann sogar langsamer als man auf dänischen Aubahnen fahren darf. Die haben eine Beschränkung von 130km/h, grundsätzlich. Ich vermute mal auf anderen Autobahnen sieht das wohl nciht viel anders aus. Ich verstehe da nicht so ganz, warum man des dann nicht ein generelles Tempolimit geben kann. Einen Unterschied macht das unter’m Strich in meinen Augen nicht. Naja. Anderes Thema: TMC. Eigentlich eine tolle Sache. Das Navi zeigt einem an wenn ein Stau gemeldet ist. Das ganze hat den Nachteil, das „normale“ TMC zeigt genau das gleiche an wie sie im Radio sagen. Und, diese Erfahrung hat sich jeder schon mal gemacht, das stimmt nicht immer so.
Wie man hier sieht:

Mitten im Stau. Das Navi sagt alles frei. Aber, komischerweise, im Radio wurde der Stau (er war in etwa bei Quickborn, nördlich von Hamburg) gemeldet. Naja.
Wenn man von Dänemark nach Süden will, bleibt außer der A7 und dem Ebltunnel keien große Wahl.

Auch wenn am Elbtunnel, wie üblich, Stau ist, ein Umfahren lohnt sich in meinen Augen da nicht wirklich.

Ein Tag im Legoland in Dänemark.

Ein Tag im Legoland in Dänemark, die Rahmenbedingungen:
Drei Kinder, vier Erwachsene. Freitag. Super Sonnenscheinwetter. Warm, aber nicht zu heiß. Hauptferienzeit, in ganz Europa. Also, alles dabei um nicht alleine unterwegs zu sein. Und das hat dann auch schon an der Kasse angefangen:

Im Legoland hat sich das dann aber doch etwas verlaufen. Alles in allem war das schon ok, auch wenn man natürlich an den Attraktionen mehr oder weniger warten mußte. Mehr heißt dabei dann 45 Minuten beim neuen „Polar X-plorer„. Das ist ’ne (2012) neue Achterbahn und eher was für die großen „Kinder“ 😉   Für kleinere gab es aber auch massenhaft Attraktionen. Und bei beiden gleich beliebt ist wohl die „Pirat Splash Battle“ :

Dabei kann man richtig pitschnaß werden. Auch als Zuschauer von außen, wenn man nicht aufpaßt. Also gut wenn das Wetter so ist wie es war. Sonnig und warm. Ansonsten stehen große „Menschen Trocker“ (so heißt das auf der Karte des Parks). Das sind komische „Kisten“, da stellt man sich rein wirft ein paar Kronen ein und dann wird man gefönt, komplett.



Der Hammer war dann aber zum Schluß der (laut http://www.legoland.dk) weltgrßte Lego Shop. Klar. Legoland ohne Lego kaufen geht garnicht. Das dachten auch viele (alle?)
anderen Besucher. Und da man die neu Anschaffungen dann nicht den ganzen Tag durch den Park schleppen will macht man das zum Schluß. Das macht auch jeder so.
Und so strömen die Menschen in den Shop. Man könnte fast Angst bekommen, der Laden platz irgendwann.
Innen ist das dann natürlich auch ein Gewusel. Und eine Luft. Als nicht Kind und nicht Elternteil ist man da gaaaaaaaanz schnell wieder draußen 😉

Alles in allem lohnt sich das aber schon, das Legoland in Dänemark…

Ferienzeit in Deutschland…

Ganz Deutschland hat Sommerferien. OK. Die Bayern noch nicht, aber das ist ja normal. Letztes Jahr habe ich noch beschrieben woran man Deutsche im Ausland erkennt. Das war hier. Nun zur Zeit, hier in Dänemark. müßte man die Frage eigentlich anders stellen: Woran erkennt man Einheimische? Wenn in Spanien, Italien, Griechenland (soll ja billig sein dieses Jahr) genauso viele Deutsche unterwegs sind, frage ich mich wer zur Ziet in Deutschland die Fahne hochhält und noch arbeitet. OK, da die Bayern 😉 Apropos Fahne:
Was interessant ist, in Dänemark darf
man keine andere Flagge hiessen als die Dänische. Außnamen gibt es für
die Flagge der EU und irgendeine der Skandinavischen Staaten. Für alle anderen
braucht man eine Sondergenehmigung!
Auf jeden Fall finde ich Dänemark lohnt sich.
Dafür hat man hier endlose Strände und viele Dünen. OK Will man im Meer baden darf man, was die Temperaturen angeht, nicht zimperlich sein. Die Nordsee ist schon sehr frisch. Und die Lufttemperaturen können auch nicht mit denen rund um’s Mittelmeer mithalten. Aber hey! Man ist ja kein Weichei. Meistens 😉

Streik…

Ich bin nun auf den Tag genau seit zwei Wochen wieder zurück (und eigentlich wäre schon der nächset Urlaub fällig 😉 . Das ist aber ein anderes Thema).
Der Aufenthalt in Australien war, wie immer super gewesen. Obwohl diesesmal noch ein weiterer Faktor Spannung beigesteuert hat: Streik!

Seit Anfang des Jahres (glaube ich) war hier in Deutschland Streit zwischen den Fluglotsen bzw. deren Gewerkschaft und der Flugsicherung als Arbeitgeber. So im Juli und bis in den August hatte ich echt Bedenken das die Pappnasen sich nicht einigen und dann streiken. Streik bei den Fluglotsen heißt dann wohl: Kein Flugzeug startet oder landet.
Und ich wäre nicht nach Australien gekommen. Im August war das vorerst vom Tisch, die Schlichtung wurde angrufen. In der Zeit wird nicht gestreikt.
Ich kam also gut nach Australien und habe mir erstmal keine Gedanken gemacht. „No worries“ eben 😉

Irgendwo zwischen Darwin und Alice Springs lese ich dann das bei Qantas auch gestreikt wird. Beim Bodenpersonal. Da ich diesmal mit Qantas geflogen bin, war mein erster Gedanke:“Och nee, nicht die auch noch!“
Naja. Der Flug von Alice Spings nach Sydney fand dann planmässig statt (ein paar Tage vorher hätte ich evtl Probleme gehabt).

Inzwischen waren die Schlichtungsgespräche bei den deutschen Fluglotsen beendet und (ich glaube) die Fluglotsen haben den Schlichterspruch nicht akzeptiert und es lag wieder Streik in der Luft. Ich war noch in Sydney. Es war Dienstag. Freitag stand der Flug nach Singapur an. Bis zum Flug nach Deutschland war also insgesamt noch rund eine Woche Zeit.
Am Donnerstag, in letzter Minute bevor es zum Streik kommen sollte, dann die Nachricht: Gewerkschaft der Flugotsen und Arbeitgeber habe sich geeinigt.
KEIN STREIK der Fluglotsen in Deutschland!  Puhh! Habe ich erstmal durchgeatmet.

Freitags wollte ich, wie erwähnt, dann von Sydney nach Singapur fliegen.
Dieser  Flug fand auch statt. Aber auf Grund von Streik vom Qantas Bodenpersonal mit rund 2,5h Verspätung.

Blöd, da ich dann erst Mitten in der Nacht in Singapur war. Aber OK, hätte schlimmer kommen können. Der Flug von Singapur nach Frankfurt, ein paarTage später dann, verlief auch planmässig. Ich bin also ziemlich pünkltlich, ohne ernsthaft von irgendeinem Streik betroffen zu sein, in Deutschland angekommen. Auch ein Vulkan in Island ist nicht ausgebrochen, das aber nur am Rand.
Der eigentliche Hammer kam heute, zwei Wochen nachem ich wieder daheim bin, am 29.10.2011:
Qantas bleibt am Boden!
Alle Flieger bleiben ab heute auf unbestimmte Zeit am Boden!
The Australian berichtet (ich hoffe der Link bleibt lange erreichbar)
Und auf der Qantas Webseite unter Travel Alert ist das auch zu lesen.
Da Qantas den Reisehinweis wohl (verständlicherweise) schnell entfernt, wenn der Streik zu Ende ist, mal ein Auszug als Screenshot:
qantasonstrike.png

Ich übersetze das rote makierte mal:
Qantas stoppt alle nationalen und internationalen Flüge ab 5 Nachmittags (Zeit an der Ostküste Australiens) am 29. Oktober 2011 auf unbestimmte Zeit!

Alle nationale und internationale Flüge! Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, da fliegt dann wohl kein einziger Flieger, weltweit!
Wie es aussieht bleiben die am Boden, nicht etwa weil soviele Leute streiken und die Flieger nicht mehr abgefertig werden können, sondern weil die Fluggesellschaft die Arbeiter ausgesperrt hat. Um Druck aufzubauen.
Ich zitiere mal „The Australian„:
The airline announced tonight that it would lock out  members of the
Australian Licensed Aircraft Engineers Union (ALAEA), the Transport
Workers Union (TWU) and the Australian and International Pilots Union
(AIPA) from Monday and was grounding its fleet as a „precautionary
move“.


Der Hammer!

Wer weiß wie lange das dauert. Für mich als Passagier hätte die Sache  natürlich zwei Seiten:
1.) Positiv: Der Urlaub verlängert sich.
2.) Negativ: Keine Ahnung ob man da was von hat. Denn wenn man auf gepackten Koffern sitzt und drauf wartet das die Pappnasen sich einigen ist das vermutlich weniger entspannend.

Und, obwohl die Fluggesellschaft wohl für Hotel etc. aufkommt, ganz billig für mich ist das wohl trotzdem nicht. Schon alleine die zusätzlichen Urlaubstage sind weg. Alles in allem bin ich schon froh, das ich so glimpflich durch die ganzn Streiks gekommen bin….

[Update 1.11.11]
Nun fliegen sie wieder. Seit 31.10.11, das ist/war ein Montag, Nachmittag (Nachmittag in Australien!). Ob sich das gelohnthat und ob der Schuß nicht nach hintenlosgeht, das wird die Zeit zeigen. Bis 20. Nove,ber ist jetzt wohl erst mal kein Streik geplant.