Fazit Australien 2011

Nun bin ich also wieder daheim. Das ist auf der einen Seite schon schön, das eigene Bett ist doch immer noch das Beste ;-).
Auf der anderen Seite natürlich ist das auch wieder doof, denn es war schon (wiedermal) super in Australien.

Australien:
Gestartet war ich in Darwin, im Northern Territory. Ziel war Alice
Spings (auch NT), dann ein paar Tage Sydney und als Abschluß noch ein
paar Tage Singapur.

Der Flieger:

Anders als 2003 und 2008 bin ich diesmal mit Qantas geflogen. Einmal
weil es sich von den Abflugzeiten und Zielen besser angeboten hat. Aber
auch weil der Australienurlaub dann schon beim Besteigen des Qantas
Fliegers anfängt. Naja, das ist natürlich Einbildung. Aber alles in
allem ist Qantas schon ok. Wobei, Singapore Airlines ist ein Ticken
besser, vom Gefühl. Zum Beispiel hatte ich bei Singappre Airlines nie
Probleme wenn die Tasche 3 KG oder so schwerer war als erlaubt. Ob das
natürlich immer noch so ist weiß ich nicht. Und bis auf den Flug von
Alice Springs nach Sydney, da war die Tasche 4 KG zu schwer ;-), mußte
ich auch nix zahlen. Auch wenn die nette Dame beim Einchecken erst etwas
überzeugt werden mußte.

Das andere Thema, das ich bei Singapore Airlines nie hatte, waren
Verspätungen. Auf Grund von Streiks bei irgendwelchen „Bodentruppen“
bei Qantas hat sich der Flug von Sydney nach Singapur um rund 2,5h
verspätet. Der Flug von Singapur nach Frankfurt war ca. 30min zu spät.
Ob das auch an Streiks lag oder an was anderem, keine Ahnung.
Alles kein Grund nicht mehr mit Qantas zu fliegen. Aber wenn die Wahl
zwischen Singapore Airlines und Qantas besteht, bei gleichen
Bedingungen, werde ich Singapore Airlines wohl den Vorzug geben.

Auch aus andere Sicht war es diesmal ein spannender Urlaub:
In Deutschland war bis ein paar Wochen vor dem Start unklar ob die Fluglotsen streiken und mir ein Strich durch die Planung machen. Auf Grund von Schlichtungsgesprächen hat sich das dann für den Hinflug erledigt. Schlichtung bedeutet kein Streik in derZeit.
Allerdings war es dann wieder beim Heimflug spannend. Erst am Donnerstag (Freitags wollte ich nach Singapur und dann ein paar Tage später nach Frankfurt fliegen) haben die Pappnasen (damit meine ich beide Parteien!) sich geeinigt und Streik war kein Thema mehr. Zum Glück.

Das Auto:
Da hatte ich mir, wie auch schon 2003 und 2008 einen Bushcamper von Boomerancampers gemietet.  Das hier war es:

Und wie auch schon 2003 und 2008 war ich echt zufrieden mit dem Auto.
Ein kleiner Nachteil, ich hatte, anders als gebucht, ein Auto mit einem Dach zum ausklappen. Gebucht hatte ich aber eigentlich eins mit Hochdach. Aus meiner Sicht hat das mit dem Hochdach einen entscheidenden Vorteil: Man hat etwas mehr Platz. Da man das Dach beim Fahren nicht runterklappen muß (kann) kann man den Platz oben teilweise ncoh als Stauraum nutzen. Da aber 1.) kein anderes Auto in Darwin verfügbar war und 2.) das mit dem Klappdach auch teurer ist (laut Webseite), auch wenn ich das nicht ganz nachvollziehen kann, habe ich das Beste draus gemacht 😉
Probleme hatte ich mit dem Auto keine. Mal von dem Reifenschaden abgesehen (siehe Eintrag vom 16.9.2011). Da kann aber wohl Boomerang Campers nix für und das wurde auch anstandslos und ohne Probleme gelöst. Es spricht ales absolut nix dagegen beim nächsten Aufenthalt in Australien (der sicher wieder kommt) dort wieder einen Camper zu mieten. Die Autos sind nicht so neu (wie z.B. bei Britz) aber dafür günstiger.

Unterwegs:
Mit dem Camper bin ich dann von Darwin bis Alice Springs gefahren. Natürlich nicht direkt. Sondern mit Umwegen und Abstechern zu dem einen oder Nationalpark oder ähnlichem.
Zum Beispiel:

  • Litchfield NP
  • Kakadu NP
  • Katherine Gorge
  • Uluru
  • Kings Canyon

Um nur einige zu nennen.
Bilder davon und weiteren Stationen gibt es unter www.sven-w.de zu sehen.
Alles in allem bin ich ca. 4225 km gefahren.
Die direkte Strecke zwischen Darwin und Alicer Springs ist ungefähr 1500km lang.
Das Wetter war meistens schön. Am Anfang war es Nachts knapp unter, manchmal knapp drüber, 20°C und tagsüber dann um dioe 30°C. Mal etwas mehr, mal etwas weniger. Und sonnig. Ab Alicer Springs war es dann Nachts schon merklich frischer. Tiefste Temperatur war 8°C morgens, so gegen 7:00 Tagsüber dann aber auch wieder um die 25°C.
Zum Glück anders als der Wetterbericht sagte, hatte ich im Uluru -Kata Tjuta National Park schönes Wetter. Laut Wetterbericht hätte es Gewitter und/oder Regen geben sollen. In Alice habe ich mich dann später kurz mit drei Deutschen unterhalten, die waren ein paar Tage nach mir da. Und die hatten Regen und es war kühl.
Den Regen hatte ich dann in Alice Springs. Aber nur Nachts. Das hat nicht groß gestört.
Bei den Kosten war wieder das Auto der größte Posten, dann kam der Flug. Wieviel das alles zusammen gekostet hat weiß ich (noch) nicht. Würde ich aber auch hier nicht sagen, denn erstens ändert sich das (vor allem die Preise für’n Flieger) ständig und zum anderen hat jeder andere Bedürfnisse. Das muß jeder selbst recherchieren, Preise vergleichen und dann individuell entscheiden.
Der Australische Dollar war diesmal allerdings leider nicht ganz so günstig wie 2008.
Aber das kann man nicht ändern. Flug und Auto werden ja auch weit im Vorraus gebucht, somit kann man das auch schwer abschätzen und muß das Risiko einfach eingehen.
Es hat sich auf jeden Fall wieder gelohnt!!!

Singapur:
Tja. Der Eindruck ist zwiespältig. Das Klima in Singapur ist erstmal der Hammer. Im wahrsten Sinn des Wortes. Selbst wenn es bewölkt ist, ist es um die 30°C und schwül. Scheint die Sonne ist es wärmer und auch schwül. Die ersten beiden Tage hatte es Mittags dann  leider angefangen zu regnen. Meistens dann bis späten Nachmittag.
Zu Singapur selbst habe ich ja weiter unten schon was geschrieben.
Als Fazit würde ich sagen, Singapur als Ziel einer Städtereise brauche ich nicht. Das liegt aber vielleicht auch daran, das ich mich Asien als solchem iregdnwie nicht so ganz anfreunden kann. Woran das liegt kan ich nicht sagen.
An den Menschen, zumindest an denen in Singapur (Menschenin anderen Ländernin Asien kenne ich nicht), lag es auf jeden Fall nicht.  Die waren alle absolut nett, freundliche und hilfsbereit.
So als Zwischenstopp für ein oder zwei Tage auf dem Weg von, bzw. nach, Australien, kann ich mir das aber nach wie vor gut vorstellen und werde das bei der nächsten Reise nach Down Under ggfls. wieder einplanen. Ohne den Aufenthalt in Singapur hätte ich sonst rund 20 Stunden von Sydney nach Frankfurt (mit einer kurzen Unterbrechung in Singapur, wenn der Flieger aufgetankt wird) im Flugzeug gesessen.
Und das ist schon sehr ätzend.

Fazit:
Schön war’s und es schreit nach mehr.
Es gibt noch viele Ecken in OZ, die noch erkundet werden wollen. 😉

Ende:

Ja. Das war’s dann für dieses Mal mit Australien.

Und auch hier im Blog ist nun erstmal wieder Sendepause.

Woran man Deutsche erkennt…

Mal von der Sprache abgesehen.
Vor allem in Australien ist mir das aufgefallen. Gilt aber sicher für viele Orte.
Zwei Merkmale:

  • Wenn jemand einen Rucksack von Deuter


hat. Wie ich zum Beispiel auch 😉  (Der Rucksack ist übrigens echt OK.)

  • Und/oder wenn jemand Klamotten, Schuhe oder Taschen von Jackwolfskin trägt.

Auch ein gutes Indiz, aber schwerer zu erkennen: Wanderschuhe von Meindel.
Man kann sich da natürlich nicht 100% drauf verlassen.
Am Flughafen in Singapur habe ich Holländer mit Jackwolfskin Kram gesehen.
Aber es ist echt schon auffällig gewesen.

Wer also inkognito reisen will, sollte das beachten.

Weil ich es gerade in der Zeitung gelesen habe

Ich finde es immer wieder spannend in anderen Ländern die Zeitung zu lesen. Das geht natürlich nur wenn man die Sprache kann. In Austrtalien und Singapur war das kein Problem. Und es ist schon interessant zu sehen, was andere Ländere für Probleme haben. Oder viel mehr: Das was sie als Problem ansehen.
Gerade eben habe ich in der Zeitung zum Beispiel gelesen, das die Reichen in Singapur am wenigsten Geld für Autos ausgeben, im Vergleich zu Reichen in anderen asisatischen Ländern (z.B. Thailand). Dafür geben sie, wieder im Vergleich, viel mehr ihr Geld für Uhren, Schmuck und so weiter aus.

Und die Zahl der Millionäre in Singapur wächst (vermutlich nicht nur in Singapur).
Zur Zeit gibt es, laut der Zeitung, 99000 Millionäre in Singapur. Bei gut 5Mio Einwohnern insgesamt.
Und jeder hat im Durchschnitt 4,6 Mio Singapur Dollar (oder waren es US$?, weiß nicht mehr).
Googel rechnet das in Euro um:
4,6Mio Singapur Dollar wären das hier in Euro und, sollten es doch US$ gewesen sein,
4,6Mio US Dollar  wäre das hier in Euro. (Welcher Dollar auch immer, mir würde es langen 😉 )
Im Schnitt, wie gesagt.

Vielleicht erklärt das die Masse der Einkaufszentren.

Ohh, und die Wirtschaft scheint hier noch zu wachsen. Um knapp6%. Steht auch in der Zeitung.

Singapur

Singapur ist die erste und bis jetzt einzige Stadt in Asien, in der ich mal war. Im vergleich zu anderen vielleicht eine Art „Asien light“. Aber trotzdem nicht wirklich vergleichbar mit z.B. Sydney oder auch New York.
Das fängt schon beim Wetter an: Schwül und um die 30°C. Und das das ganze Jahr über, wie ich ja schon mal geschrieben habe.
Und, das habe ich auch schon mal geschrieben, Shopping ohne Ende.
Aber Singapur hat ein sehr gutes U-Bahn System. Und riesige unterirdische U-Bahn Stationen.
Man kommt gut zurecht. Alles ist perfekt ausgeschildert, sowohl in den Stationen als auch in den (fahrerlosen) Zügen weiß man immer wo man ist, bzw. was die nächste Station ist (da muß Sydney noch viel nachholen).
So ein Bahnsteig sieht dann so aus:

An den Gleisen sind Türen, die aufgehen, wenn der Zug da ist. In den Zügen ist viel Platz, aber wenig Sitzplätze.
Das U-Bahn System ist auch für Anfänger einfach zu verstehen.Auch das Bezahlen ist einfach. Man kauf eine ezLink Karte.

Kostet 12S$ und es sind 7S$ Guthaben drauf. Geht man in die U-Bahn hält man das an ein Lesegerät und die Schrank geht auf. Geht man am Zielbahnhof raus, genauso. Und es wird ein Betrag abgebucht. Waren immer ein paar Cent. So 20, 30, mal 70. Je nachdem wie weit man gefahren ist. Ist die Karte leer lädt man sie wieder auf.

Ist man zu Fuß unterwegs steht man unweigerlich mal an einer Fußgänger Ampel. Manche Amplen zählen runter, man weiß gleich wielange sie noch grün sind. Habe ich vorher auch noch nie gesehen.
Was nun noch cool wäre, wäre eine Ampel die anzeigt wielange es dauert bis sie wieder grün wird. Das fände ich auch in Frankfurt ’ne praktische Sache.
Aber auch hier in Singapur. Fußgänger müssen relativ lange warten bis die Ampel grün wird. Und an einer Kreuzung mit vier Straßen ist nicht an jeder Straße eine Fußgänger Ampel. Man muß also Umwege gehen und entsprechend lange warten. Das nervt ab und zu etwas. Aber OK.

Taxis sieht man auch ohne Ende. Aber irgendwie kommt mir der Vekehr nicht so viel und heftig vor wie in Sydney, oder gar in New York. Weiß nicht voran das liegt. Ob die einfach breitere Straßen (und die sind schon breit) haben, oder /und weniger Autos.

Alles in allem kommt man in Singapur aber gut vorwärts.
Was allerdings das Essen angeht, ich weiß ja nicht.
Manche Sachen sehen ja ganz lecker aus. Aber dann sieht man ein Schild im Fenster eines Restaurants:

Ich wieß ja nicht. Da freut man sich dann doch wenn um die Ecke ein Mc Donalds ist 🙂

Alles in allem muß man Singapur erleben.
Fotos helfen da nicht viel, denn die Kombination aus:

  • dem Klima (warm und schwül)
  • den Gerüchen, von Räucherstäbchen über ich weiß nicht was bis zu ich weiß noch weniger was
  • dem Durcheinander auf den Straßenmärkten
  • den endlosen Einkaufszentren
  • und vielem mehr

macht das erst aus. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Und wer sich für ein paar Zahlen begeistern kann, so wie z.B. Bruttoeinnlandsprodukt, Fläche oder Bevölkerungsdichte, der kann das gerne bei Wikipedia nachschauen 😉

Das Wetter…

…spielt leider in Singapur nicht ganz so mit.

Im Durchschnitt liegen die Temperaturen in Singapur bei knapp 31°C tagsüber (Nachts bei knapp 24°C). Sagt Wikipedia.
Das ganze Jahr über. Also recht warm. Und es ist schwül. Tropisch eben. Singapur liegt knapp nördlich des Äquators.
Das alles wäre ganz ok. Das Problem ist, das es zur Zeit leider öfter mal regnet. Und nicht nur ein Schauer, sondern dann länger. Meistens nicht heftig, aber man wird halt auf die Dauer trotzdem naß. Hier hat es dann doch mal stärker geregnet:

Und das stört schon etwas. Schon alleine deshalb, weil blauer Himmel auf Fotos schöner aussieht als grau.
Solange man sich in einem der unzähligen Einkaufszentre befindet merkt man da nix von.
Der (oder die) ein(e) oder andere mögen ja Einkaufszentren lieben. Ich finde hat man eins gesehen hat man alle gesehen. Und deshalb langweilig. Zumal ich erstens kein Geld ausgeben will und zweitens etwas auf das Gepäcklimit von 23KG bei Qantas achten muß.
So gesehen ist Singapur bis jetzt nicht unbedingt eine Reise wert gewesen.
Das liegt aber am Wetter, nicht an Singapur selbst.

Das Erzgebirge-Haus

Eigentlich müßte ich ja noch meine Webseite mit den Bildern von Sydney aktualisieren. Aber irgendwie habe ich keine Lust. Naja, aber keien Sorge, das passiert schon noch.
Jetzt bin ich erst mal in Singapur. Der Unterschied zum Outback ist schon krass.
Und, ohne Singaour jetzt unrecht tun zu wollen, das Outback ist mir lieber.
Heute Vormittag hat es erstmal geregnet. Das habe ich genutzt und bin mal in die Orchard Road.
Das ist *die* Shopping Straße in Singapur. Einkaufzentren gibt es, soweit ich das nach 24 Stunden in Singapur sagen kann, hier an jeder Ecke. Aber die Orchard Road hat auf rund 4km Länge auf beiden Seiten eins nach dem anderen. Oft unterirdisch miteinander verbunden. Da gibt es alles, von Gucci über Louis Vuitton bis zu billigem Kram aus China.

Den Vogel in Sachen kurios schoß „Das Erzgebirge Haus“ ab.

Der Name sagt alles.Weihnachstschmuck aus dem Erzgebirge (ich gehe jetzt mal davon aus, das der Kram wirklich aus dem Erzgebirge kommt und nicht aus China). Und solche Sachen. Zumindest ist das das was im Schaufenster zu sehen war. Das ganze im neuesten (lauit Reiseführer) Einkaufszentrum:  ion Orchard. Das ist nicht nur das neueste, das ist auch eins, in dem eher die hochpreisigen Sachen zu haben sind. Kein Ramsch.

Und in jedem ist ein Food Court. Eine Etage, oder ein Teil einer Etage, wo es was zu futtern gibt. Meistens asiatisch. Ab und zu auch amerikanisch (McDonalds, Burger King, Subway und KFC). Die Auswahl ist riesig.  Verhungern tut man nicht, außer man kann ich nicht rechtzeitig entscheiden was man will. Nur Nutella gibt es nicht am Frühstücksbüfett im Hotel.

Ich frage mich ja ernsthaft, wie das funktioniert. Diese Massen an Einkaufszentren. Wer kauft das alles? OK. Es werden viele Touristen kommen, aber soo viele? Die Leute, die in Singapur wohnen kaufen auch sicher mal ein. Aber so viele sind das ja nun auch wieder nicht. Laut Wikipedia gut 5mio 2010. Aber die kaufen ja nicht alle Luxusklamotten von Gucci, teurer Uhren von Rolex oder Schmuck von Cartier. Udn laut einem Artikel in der Zeitung verdient ein Singapurlese (nennt man die Leute aus Singapur so?) im Schnitt ca. 2600 S$ (Singaour Dollar). Was das aktuell in Euro ist sagt Dir Googel hier.
Ich verstehe das nicht. Aber es scheint zu klappen.

[Update 12.10.2011]
Jetzt weiß ich an was mich Singapur erinnert. An Las Vegas. OK. Es ist nicht so bunt und weitläufiger. Aber wenn man Casinos durch Einkaufszentren ersetzt kommt das schon sehr nahe.

Bye Bye…


Nun ist es soweit 🙁
Ich verlasse Australien wieder.
Eingechecked habe ich schon: Qantas QF5 von Sydney über Singapur nach Frankfurt.
Wie immer war meine Tasche zut schwer. 23KG sind erlaubt, 25KG hatte sie. Dafür wollte die nette Dame am Check-In dann doch tatsächlich 70AU$ haben. Nach einigem hin und her hat sie sich das zu Glück noch mal überlegt, so daß ich nun nix zahlen mußte 🙂 Auf dem Flug von Alice nach Sydney war die Tasche noch schwerer, da mußte ich dann 30AU$ zahlen. So Probelme hatte ich mit Singapur Airline nie. Und da war die Tasche auch immer schwerer als erlaubt. Das nächste mal nehme ich wohl wieder Singapur Airline, denke ich. Wenn nicht was anderes dagegen spricht.
Denn streiken tun die hier bei Qantas auch noch, nicht in Sydney, soweit ich das mitbekommen habe. Aber es hat Auswirkungen.
Der Abflug war geplant für 16:50. Aber nun hat der Flug leider Verspätung:

Der Flieger startet nun (hoffentlich) 19:30. Das heißt ich bin mitten in der Nach in Singapur.
Und in Singapur bleibe ich dann erstmal wieder ein paar Tage. Ich hoffe bis dann streiken in Deutschland nicht die Fluglotsen.
Mal sehen was ich in Singapur mit meiner Tasche mache. Eigentlich ist da nix mehr drin, was ich wegschmeißen kann.
Naja, mal sehen. Kommt davon, wenn man so’n Haufen Kram mitnimmt….

Auf jeden Fall war’s wieder schön in Australien! Und ich komme bestimmt wieder.
Jetzt bin ich noch mal auf Singapur gespannt, auch wenn ich nach 3 Tagen Sydney eigentlich erstmal kein Bock mehr auf Großstadt habe.

Der Unterschied könnte nicht größer sein


Der Kontrast ist schon groß. Von Alice Springs, mitten im Outback, in die größte Stadt in Australien,
nach Sydney. Auch eine Art Wüste, eine Art Betonwüste 😉
In Downtown – die Aussies sagen dazu CBD für Central Business District – Sydney geht es Werktags fast zu wie in New York. Sowohl was den Verkehr angeht als auch die Anzahl der Menschen.
Da merkt man von dem Aussie Way of Life nicht viel. Alle sind mehr im Streß, es wird gehupt  und gehetzt.
Und man hört die Sirenen von Polizei und/oder Notarzt und/oder Feuerwehr doch ganz schön oft.
Großtstadt eben.
Und wenn man gerade an was ganz anderes denkt, wird man an den Job erinnert:

Alice fand ich sympatischer. Was nicht heißt das Sydney schlecht ist! Im Gegenteil. Sydney ist schon toll. Vor allem die Lage so direkt am Wasser. Vom Cirular Quay ist man in
30 Minuten mit dem Bus 380 am berühmten Bondi Beach oder in
30 Minuten mit der Fähre am Manly Beach.

Viele andere Strände reihen sich dann die Küste entlang noch aneinander.
Und nach Westen dauert es nicht lange und man ist mit dem Auto in den Blue Mountains.
Und wenn man dann direkt vor den Sehenswürdigkeiten wie Opernhaus oder Harbourbridge steht, dann weiß man auf jeden Fall, das man in Australien ist 🙂

Camping, Outdoor & BBQ

Die Aussies sind absolut auf Outdoor gepolt. Verständlich, bei dem Wetter.
Je nachdem an welcher Ecke man ist, kommen da verschiedene, Aktivitäten in Frage:

  • Angeln (vor allem Baramudi ist ein gefragter Fisch)
  • Wassersport (Surfen als ein Beispiel)
  • 4WD 
  • Camping

Oft auch mehrere Sachen. Cmping zum Beispiel paßt immer. Viele, in der Regel Rentner, fahren im Winter (im Australischen Winter) vom kalten Süden in den warmen Norden.Die haben dann in der Regel große Wohnwagen. Oder auch mal ein großes Wohnmobil mit Anhänger und kleinem Auto drauf. Nicht so oft sieht man Wohnmobile, die das (kleine) Auto direkt als Anhänger ziehen (wie in den USA).
Dann gibt es noch die Leute, die lieber abseits befestiger Straßen unterwegs sind. Die haben seltener einen Wohnwagen dabei. Die haben in der Regel einen Camptrailer.
Das ist sowas hier:

Das Teil kann man aufklappen, dann sieht es so aus:

Da ist dann alles dabei. Inklusive Küche zum ausziehen. Und das ist noch eins der zahmeren Teile.
Gezogen werden die dann in der Regel von einem Auto, das so in etwa aussieht:

Je nach Ausführung von Trailer und Zugfahrzeug ist das Gespann absolut Offroad tauglich. Einem Trip ins Outback steht dann nix im Weg. Und oft ist dann noch ein Boot auf dem Dach oder auf dem Hänger. Alles dabei, was man für’s Leben unter freiem Himmel braucht.
Generell sind die Aussies eher weniger mit dem eigen Wohnmobil unterwegs. Dann schon eher nur mit Zelt. Oder eben Wohnwagen oder Camptrailer. Wohnmobile sieht man am meisten von den großen Vermietern, wie Britz oder Maui.  Campingplätze sind auch auf Camper ohen viel Ausrüstung eingestellt. Auf jedem komerziellen Campingplatz gibt es eine „Campkitchen“, also eine Küche die jeder nutzen kann. Waschmaschinen, macnhmal auch Wäschetrockner. Und einen Pool. An jedem Stellplatz gibt es einen Wasseranschluß. Und in der Regel kann man auch eine Hütte oder ähnliches mieten.
Auf Campgrounds in National Parks war ab und zu eine Feuerstelle vorhanden.
Aber, was eigentlich immer und überall zu finden ist (egal ob öffentlicher Park, Rastplatz am Highway, Strand oder Campingplatz) ist ein BBQ, eine Art Grill. Aber nicht vergleichbar mit dem Grill wie wir ihn kennen.
Sondern sowas hier:

Betrieben wird das in der Regel mit Gas, ab und zu mit Strom. Mal muß man Geld einwerfen, nmal ist es kostenlos.
Oben die Metallplatte wird aufgeheitzt. Da legt man dann seine Steacks, Würste, Fisch, was auch immer drauf. Am Ende sollte man dann mit eine Spachtel einfach das Fett und soweiter abkratzen und und fertig. Bei dem oben sieht das vorbildlich aus, es gibt auch welche, da sieht das ewas unapetitlich aus. Aber im großen und ganzen sieht das immer einigermassen brauchbar aus. Und wie gesagt, die Dinger stehen überall rum.

So. Morgen geht es nach Sydney. Tschüß Alice Springs, Tschüß Outback.

Schnief…

Schnief! ;-(
Das war es dann schon fast wieder mit meiner Australien Reise 2011.
Der Haupttank ist voll. Das Auto ist ausgräumt und geputzt.
Erst innen. Dann außen. An so einer Selbstwaschanlage. Mit schönem rosa Schaum 🙂

Ich bin in einem Motel und morgen Vormittag werde ich das Auto  zurückgeben.Das war’s dann mit Camping unter dem Kreuz des Südens, zumindest erstmal wieder. Aber vermutlich nicht für immer sehr lange.
Es gibt noch viel zu entdecken, hier in Down Under. 😉
Außerdem ist der Urlaub ja noch nicht ganz zu Ende. Ein paar Tage Sydney und
ein paar Tage Singapur stehen noch an.
Der Shuttlebus zum Flughafen in Alice Springs ist für Donnerstag auch schon gebucht:

12:30  geht der Flieger. 10:25 holen die mich hier ab.
Ich hoffe das klappt auch. 2003 hat das perfekt geklappt.
Schaun wir mal.
Wen das klappt sitze ich dann bald im Flieger, der so gegen 16:30 (glaube ich) in Sydney landet.