Sonnenuntergänge

Schöne Sonnenuntergänge gibt es nicht nur in Dänemark oder in Australien (krass ist das schon wieder 12 Jahre her). Oder an anderen exotischen Orten. Nein auch im Rhein-Main Gebiet kann man schöne Sonnenuntergänge erleben:

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Das einzig Doofe ist, das man statt Rauschen vom Meer Rauschen vom Verkehr hört.

Aber in Corona Zeiten besser als nix Winking smile

F*cking Covid-19/Corona

Nachdem die letzte Australienreise schon (viel zu) lange her ist und ich letztes Jahr im schönen, aber kühlen, Island war wollte ich dieses Jahr mal wieder ins warme. Da Australien weit weg ist und es auch andere schöne Fleckchen gibt fiel die Wahl auf

Außerdem war ich noch nie in Afrika. Und Namibia ist da glaube ich ein guter Einstieg. Vier Wochen von Mitte September bis Mitte Oktober mit einem Camper durch Namibia.Im Prinzip war auch alles gebucht. Aber dann kam im Februar Corona immer näher und im Juli habe ich den Namibia Trip abgesagt (dabei Danke Condor, die Rückererstattung des Flugpreises hat echt super schmerzlos geklappt. Da hört man von anderen Airlines anderes. Also Danke!). Was also stattdessen? Da auch in Europa die Corona Infektionen wieder (teilweise deutliche) steigen, viele Ländern auch in Europa, als Risikogebiet eingestuft sind und ich auch sonst keine geniale Idee hatte viel die Wahl auf: Daheim bleiben.

Also zum Beispiel einen Runde Radfahren in der Rhön:

Kein wirklicher Ersatz für Namibia, denke ich. Aber definitiv auch nicht schlecht. Zumal das Wetter ziemlich gut war. Meistens ging es über Schotterwege. An drei oder vier Stellen muss man für jeweils einige hundert Meter auf die Straße ausweichen. Montags war da nun so gut wie kein Verkehr. Aber am Wochenende weiß ich nicht ob ich da Radfahren würde. Zumal es dann sicher auch generell voller ist mit Wanderern und andere Radfahren. Diese Tour findet man so oder ziemlich ähnlich auf den einschlägigen Webseiten. Wer möchte kann sie aber auch hier runterladen: http://www.sven-w.de/GPX/20200914_50km-1000HM-4h30-Rhoen.gpx

Ich fand die Strecke recht abwechslungsreich.

Von schönen Aussichten, über Schafe bis dichter Wald im Biosphärenreservat Rhön.

Wer möchte kann auch einen Abstecher auf die Wasserkuppe machen. Hessens höchster Berg. Das sind dann noch mal so 10km und 200 Höhenmeter mehr. Wobei es da oben am Wochenende wohl auch ziemlich voll wird und ein Teil der Strecke über die Zufahrtstraße (mit entsprechendem Verkehr) führt. Zumindest wenn man den kürzesten Weg wählt.

Ich weiß ja echt nicht

was bei manchen Menschen Idioten im Kopf vorgeht.

Außer Schei*** kann da nicht viel mehr drin sein, vermute ich wenn ich sowas sehe:

20200107-Reifen20200107-Reifen_2Einfach mal ein paar alte Reifen in die Landschaft kippen. Da fällt mir nix mehr ein….


Frohes Neues Jahr – Happy New Year

Happy new Year 2020

Und wieder ist ein Jahr vorbei. Ein Jahrzehnt diesmal sogar auch. Und 2020 ist dann auch gleich einen Tag länger. Es ist ein Schaltjahr. Da freuen sich alle, die am 29. Februar geboren wurden (nicht werden!). Alle anderen finden es wohl weniger toll, denn durch den einen Tag verschieben sich die Feiertage in die ungünstige Richtung. Aber kann man nix machen. Kurz zurück zu 2019.

2019 hatte wieder einiges zu bieten:

  • Einen tollen Sommer.
  • Einen tollen Urlaub
  • noch keinen Brexit, nur großes Chaos in UK
  • Donald ist immer noch Präsident der USA
  • Im April ist Notre Dame abgebrannt
  • Der Bergmolch ist Lurch des Jahres
  • E-Roller
  • Offenbar war 2019 auch ein Jahr in dem sich leider auch ziemlich viel in Rauch aufgelöst hat. Im Sommer brannte der Wald in Russland. Laut Wikipedia hat es in Kanada auch soviel gebrannt wie die letzten 40 Jahre nicht. In den USA wurde wieder viel Wald verbrannt. Gleiches gilt für Brasilien, wo leider eine riesen Fläche Urwald in Rauch aufgelöst wurde. Und in Australien brennt es aktuell noch sehr massiv.

Gefahren bin ich 2019 mit dem Rad rund 8140 km. Mit dem Auto so über’n Daumen 5120km. Ohne die Kilometer, die ich in Island mit dem Camper unterwegs war.  Und mit den Inlineskates waren es 225km.

Jahresrückblicke scheinen in Mode zu sein. Keine Webseite, keine TV Sender, keine Zeitung etc. die keinen Rückblick hat. Als das vor langer Zeit anfing, fand ich das noch spannend und cool. Aber aktuell geht mir das immer mehr auf den Keks. Deshalb war’s das an der Stelle, wer mehr will kann bei Google nach “Jahresrückblick 2019” suchen. Gucken wie lieber was das neue Jahr so bringt.

OK. 2019 ist rum. 2020 ist da. Was kommt da wohl?

  • Einen Tag mehr
  • Support für Windows 7 läuft gleich im Januar aus
  • Die PKW Maut kommt wohl nicht.
  • Wieder so ein heißer Sommer?
  • Oder vielleicht erst mal wieder ein kalter Winter?
  • Bleibt Trump Präsident der USA?
  • Schaffen die EU und UK den Brexit und alle notwendigen Verträge bis Ende 2020?
  • Hoffentlich keine großen Naturkatastrophen (inkl Waldbrände etc.) und fast noch wichtiger
  • keine neuen und viel weniger alte Krisen im Sinn von Krieg, Vetreibung, Terror etc.
  • Der Klimawandel, bzw. was man dagegen tun kann/muss wird (muss!) nach wie vor ein Thema sein.

In diesem Sinn: Ein frohes, erfolgreiches, friedliches, gesundes, $DeinWunsch2020, etc. Jahr. Daumen drücken das es so kommt.

Super Wetter und langes Wochenende

und so sieht es dann zum Beispiel am Ufer der Nidda in Frankfurt aus:

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Aber sicherlich sah es nicht nur da aus, sondern in allen Stellen und Parks etc. wo die Menschen das schöne Wetter genossen haben.

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Auch wenn auf der Wiese oben rechts im Bild überall die  Mülltüten noch zu erkennen sind, da sah es auch schon ganz anders aus. Ich frage mich warum die Leute Ihren Scheiß nicht wieder mitnehmen. Erst recht wenn die Mülltonnen schon voll sind.

Denn dann kommen die Krähen und es sieht gleich noch schlimmer aus:

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Tschüss 2018 – Hallo 2019

2019

Letztes Jahr um die Zeit an der Stelle habe ich unter anderem ”Was kommt 2018? Hoffentlich endlich mal wieder schönes Wetter.” und “Deutschland  als neuer (und alter) Fußball Weltmeister wäre cool “ geschrieben.  Das mit dem Fußball-Weltmeister hat sich leider als Blamage rausgestellt. Dafür war das Wetter super. Gefühl von April/Mai bis Oktober Sommer. Sonne satt. Warm und heiß. Und trocken. So trocken, das auf dem Rhein im Herbst dann kaum noch Schiffe fahren konnten. Was angeblich dann für den hohen Benzinpreis verantwortlich war. Vielleicht war es aber auch nur eine Ausrede der Mineralölkonzerne. Oder, was ich glaube, es war von allem ein bisschen. Wie so oft. Aber 2018 war mit 10,4 Grad Celsius Temperaturdurchschnitt das bisher wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Das sagt der Deutsche Wetterdienst in einer Pressemitteilung. Dann war es das dritttrockenste Jahr in diesem Zeitraum und seit 1951 (da haben die Messungen angefangen)  das sonnigste. Kann man bei Wikipedia nachlesen und noch viel mehr Fakten zu dem Thema. Alles in allem ein absoluter Hammer Sommer. Passend dazu ist das Wort des Jahres 2018 dann auch “Heißzeit”.

Auch wenn ich persönlich den Sommer 2003 heißer in Erinnerung habe. Also nicht besser oder länger, aber eben das es heißer war. Egal. Nun könnte man denken super Sommer, ich bin soviel mit dem Rad gefahren wie nie. Naja. Komischerweise nicht ganz.

Also mit dem Rad ins Büro bin ich “nur” 144 mal gefahren. 2017 waren es 160mal. Keine Ahnung woran das lag. Alles in allem waren es 7910 km. Plus noch mal gut 730 km mit dem alten Rad, als im Oktober  bei meinem “Hauptrad” der Rahmen gebrochen war.  Über’n Daumen 240km weniger als 2017.

Mit dem Auto waren es 2018 irgendwas zwischen 6000 und 6100km. Genauer geht das leider nicht, da ich den KM-Stand Anfang 2018 nicht mehr finde. Dazu kommt die Strecke, die ich im Urlaub mit dem Campingbus unterwegs war. Da habe ich aber keine Daten, da hatte ich nämlich Urlaub Winking smile

Meine Steckdose im Wohnzimmer sagt, für TV und Stereoanlage habe ich 2018 101,25 kWh Strom verbraucht. Was etwas weniger ist als letztes Jahr.

OK. Was ist 2018 sonst noch so passiert?

Wir haben eine Bundesregierung! Das war Anfang 2018 ja noch nicht so ganz klar wie sich das entwickelt. Und in Hessen gab es eine Landtagswahl. Mit dem Ergebnis das sich eigentlich erst mal nichts ändert. Außer das nun auch in Hessen die AfD im Landtag sitzt. Das kann man gut finden, ist aber scheiße. Finde ich.

Der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea hat sich entspannt. Die beiden Spinner haben sich dann sogar in Singapur mal getroffen.  Auf der anderen Seite hat Trump dann aber den Nuklear-vetrag mit dem Iran gekündigt. Nun kann ich nicht abschätzen ob das richtig oder falsch ist. Mir stellt sich vielmehr die Frage: Wenn der so einen Vertrag einfach so kündigt weil er das für gut hält, was haben dann Verträge mit den USA noch für einen Bedeutung? Aber zu erfreulicheren Dingen.

20180727-MoFiEnde Juli gab es eine totale Mondfinsternis. Das war schon spannend. Wenn ich auch den ganzen Hype der in den Median gemacht wurde nicht so ganz nachvollziehen kann. Das scheint aber heutzutage üblich zu sein, aus jeder Kleinigkeit gleich ein Event oder eine Sensation zu machen. Egal. Die Mofi war gut.

 

Wie immer hat auch Wikipedia schon eine Übersicht über das, was 2018 so alles passiert ist.

Und was kommt 2019? Das müssen wir mal abwarten. In 365 Tagen wissen wir mehr. Ich hoffe auf jeden Fall mal, das es nicht zu viel schlechte Nachrichten gibt.

Ein spannendes Thema wird wohl der Brexit. Darauf müssen wir keine 365 Tage warten. Das Vereinigten Königreich will am 29. März 2019 austreten.

Toll wäre es auch, wenn wir  2019 wieder so einen tollen Sommer bekommen. Ich bin da aber eher skeptisch, zwei Jahre in Folge ein super Sommer? Muss ja nicht wieder ein Jahrhundertsommer werden. Dank dem Klimawandel steigt wohl die Wahrscheinlichkeit. Aber eben auch die Wahrscheinlichkeit auf heftige Unwetter.

Ohh. Und gratulieren muss man am Anfang des Jahres auch gleich!

*Trommelwirbel* :  Der Euro wird 20 Jahre!

Am 1. Januar 1999 wurde er als Buchgeld eingeführt. Bis man ihn dann aber in die Hand nehmen konnte hat es noch bis zum 1. Januar 2002 gedauert.

Wo wir gerade bei Geburtstag sind: Die Ampel wurde am 10. Dezember 2018 200 Jahre. Schön. Nachträglich Alles Gute! Aber es nervt trotzdem Winking smile

 

In diesem Sinn: Ein frohes, friedliches und erfolgreiches Jahr 2019!

Ampeln sind ätzend

 

Wenn ich mit dem Auto ins Büro fahre, einmal von Ost nach West durch Frankfurt, habe ich auf rund 25km sage und schreibe 45 Ampel. Angenommen man muss an jeder nur 10 Sekunden warten, dann sind alleine das 7,5 Minuten. Es sind zum Glück nicht alle rot. Aber im Berufsverkehr staut es sich auch wenn nicht alle rot sind und man steht (zumindest gefühlt) deutlich länger als 7,5 Minuten.

Aber auch als Radfahrer nerven Ampeln. Vor allem nerven mich dabei unsinnige Ampelschaltungen. Zum Beispiel wenn alles frei ist, also kein Auto kommt, man an einer Ampel mit Drücker drückt und dann ewig warten muss. Dann wundert es nicht, das Leute und Radfahrer bei rot gehen. Wenn ich an einer Ampel auf den Knopf drücke erwarte ich eigentlich das sie zügig grün wird. Wozu ist der Knopf sonst da.

OK. An Straßen mit viel Autoverkehr und viel Fußgängern würde das wohl zu Verkehrschaos führen, wenn die Ampel immer sofort auf Fußgänger grün schaltet, wenn da jemand drückt. Aber an Straßen mit weniger Verkehr oder nach dem Berufsverkehr wäre es toll, wenn das schneller ginge.

Besonders ätzend wird es, wenn der Radweg wegen einer Baustelle gesperrt ist und man deshalb zweimal eine vielbefahrene Straße überqueren muss.

Ein Beispiel:

Frankfurt, Hanauer Landstraße, Fahrtrichtung Maintal. Zwischen der Einmündung Dieselstraße und Hugo Junkers Straße wird die Brücke saniert. Straße ist an der Stelle deshalb in Fahrtrichtung Maintal nur einspurig und der Radweg ganz dicht. Umleitung für Radfahrer führt über den Radweg auf der Gegenrichtung:20181219-Hanauer

Rote Linie ist der “normale” aber nun gesperrte Weg, die grüne Linie die Umleitung. Und bevor jemand sagt: “Hey das ist die falsche Seite”, in diesem Fall darf man den Radweg auch in die falsche Richtung nutzen. Es steht ein entsprechendes Schild da.

Wie auch immer. Man muss zweimal die Straße überqueren. Die Straße besteht an der Stelle aus zwei Fahrspuren in jede Richtung, getrennt in der Mitte von Straßenbahnschienen. Alles einzeln mit Ampel versehen. Man muss also im schlimmsten Fall an sechs roten Ampeln warten. Das kann dann zum Beispiel so aussehen wie in dem Video hier:

Ohne die Ampeln und die Fahrtstrecke, die man auch ohne Umleitung hätte sind das geschlagene 4 Minuten mehr! OK. Der Fairness halber muss man sagen es ist dauert nicht immer so lange. Manchmal ist es kürzer.

Oder länger Winking smile Das hängt auch damit zusammen, ob gerade eine (oder zwei) Straßenbahnen kommen. Denn für *die* gibt es an der Stelle eine entsprechende Ampelschaltung. Die haben immer ganz schnell grün. Finde ich ja auch OK. Nur sollte an der Stelle auch mal jemand an Radfahrer denken….