Frohes neues Jahr !!

Sivester2020-2021

Leute Leute war 2020 ein Jahr. Braucht kein Mensch.

Letztes Jahr um die Zeit dachte ich noch der Brexit und Herr Trump dominieren die Schlagzeilen 2020. Aber dann kam Corona, Covid-19 oder Sars-Cov2. Wie auch immer. Das Ergebnis ist bekannt. Im Frühjahr schließen erst mal alle Geschäfte. Von Supermärkten Apotheken etc. abgesehen. Auch Restaurant, Friseure und so weiter sind dicht. In den Städten und Einkaufscentren ist es ziemlich leer. Ein neues Wort prägt die Nachrichten: Lockdown.

Einkaufscenter an einem Samstag Vormittag im MärzFussgängerzone in Hanau an einem Samstag Vormittag im MärzUnd die Leute hamstern soviel Klopapier, das es nix mehr zu kaufen gibt. Das ist ja immer noch mein Highlight… 20200314-KeinKlopapie_bei_realAußerdem sind alle Kitas und Schulen dicht. Abstandhalten, Neudeutsch “Social Distancing” ist das Gebot der Stunde, bzw. des Jahres. Und jeder der kann arbeitet im Homeoffice. Ich war zum Beispiel das letzte mal am 13. März im Büro. Am Anfang dachten wir noch naja so zwei Wochen dann sehen wir uns wieder im Büro.

OK. Jetzt ist das Jahr um und das Ganze wird wohl noch etwas dauern. Mal davon abgesehen, das es einfacher ist schnell mal zum Kollegen an den Schreibtisch zu gehen als in anzurufen ist für mich ein großer Nachteil, das ich nicht mehr mit dem Rad ins Büro fahren kann/muss.

Das mit dem Klopapier hat sich wieder erholt. Auch die Infektionszahlen gingen im Sommer zurück. Das Problem war, dass ab Oktober oder so das Ganze wieder drastisch anstieg. Im Dezember wurden dann jeden Tag 2020-03-31 22_02_36-VID_20200322_101753.mp4 - VLC media playerneue (negativ) Rekorde gemeldet .Teilweise deutlich mehr als 500 Tote pro Tag wegen Corona. Wenn man überlegt das in eine Boeing 747 (aka Jumbo) um die 500 (plus/minus) Passagiere passen bedeutet das, dass pro Tag eine 747 abgestürzt ist. Und das nur in Deutschland! Seit Mitte Dezember gibt es deshalb wieder einen Lockdown. Das heißt wieder alle Geschäfte dicht, ähnlich wie im Frühjahr. Diesmal sind auch die Baumärkte geschlossen. Von Veranstaltungen, wie Weihnachtsmärkten oder Weihnachtsfeiern ganz zu schweigen. In anderen Ländern sieht die Corona Bilanz noch viel katastrophaler aus. Die USA zum Beispiel. Aber auch in Brasilien oder auch Indien.

Apropos USA. Auch wenn er es nicht wahr haben will, Mister “Make America Great Again” Donald J. Trump wurde nicht erneut zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Das ist doch mal wenigstens eine gute Nachricht aus 2020.

Aber 2020 war auch aus anderen Gründen ein Jahr zum feiern. Feiern fragt Ihr Euch? Bei dem ganzen Corona-Geschehen? Was gibt’s da zu feiern?  Na, *Trommelwirbel und Fanfare*:  Der neue Berliner Flughafen wurde im November tatsächlich eröffnet. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist. Sind ja bloß neun Jahre Verspätung und irgendwas mit 7 Milliarden Kosten. Geplant waren mal so 2,4 Milliarden.

Blöd nur das wegen der Pandemie momentan nicht so die Nachfrage ist.

Auch wenn Corona das dominierende Thema 2020 war, es gab leider auch noch ein paar andere Sachen. In Hanau gab es im Februar ein Anschlag bei dem zehn Leute erschossen wurden. In Wien starben im November vier Personen und 23 wurden verletzt. Auch in Frankreich gab es wieder Anschläge.

Und Waldbrände gab es auch wieder überall auf der Welt. Und leider noch viele andere schreckliche Dinge. Da kann man gar nicht alles aufzählen. Leider.

Richtig schöne und gute Dinge fallen mir spontan leider keine ein.

Wikipedia hat da eine umfangreiche Sammlung an Ereignissen im Jahr 2020. Nicht nur schlechtes.

Wegen Corona ist mein geplanter Urlaub in Namibia leider auch ins Wasser gefallen. Was doof war. Aber wenigstens hatte ich keine Probleme die Kosten für den Flug erstattet zu bekommen. Da war Condor sehr vorbildlich.

Wie oben schon erwähnt bin ich dieses Jahr mit dem Rad nicht so oft ins Büro gefahren. Das macht sich dann natürlich in der Statistik bemerkbar. Auch wenn ich noch nie soviel hier in der Gegend mit dem Rad unterwegs gewesen bin wie dieses Jahr. Insgesamt waren das am Ende dann auch wieder rund 4500km. Aber so über’n Daumen halt nur etwas mehr als die Hälfte wie letztes Jahr oder die Jahre davor. Aber immer noch deutlich mehr als mit dem Auto. Das waren rund 3800km. Ich dachte es wäre noch weniger gewesen…

Dafür war ich mit den Inlineskates gute 630km unterwegs.

OK. Was kommt 2021?

Also der Brexit ist durch. Zumindest wurde um Weihnachten rum das Abkommen unterzeichnet. Wie sich das im Detail auswirkt, das wird ein spannender Punkt 2021. Trump ist im Januar auch weg, zumindest offiziell. Mal sehen was der dann noch so veranstaltet und wie das in den USA weiter geht.

Auch die ersten Corona Impfungen gab es nach Weihnachten.

Also eigentlich spricht alles für ein entspannntes Jahr 2021. Wenn nicht was neues passiert.

Hoffen wir mal das 2021 ein Jahr zum Durchatmen wird. Keine Naturkatastrophen. Keine Terroranschläge. Keine sonstigen Unglücke. Und Corona ist schnell besiegt. Einfach Friede Freude Eierkuchen. Das wäre toll. Eigentlich wäre es schon toll wenn nur eins davon passiert. So ganz dran glauben tue ich da nicht, Aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben. Warten wir es mal ab und drücken die Daumen!

 

Ich wünsche uns allen ein schönes, entspanntes und erfolgreiches Jahr 2021.

Bleibt gesund!

Oder wie es im TV mal jemand sagte:“Bleibt negativ und habt positive Gedanken„.

Frohe Weihnachten +++ Merry Christmas +++ Joyeux Noël +++ Feliz Navidad

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Das wird dieses Jahr für viele sicher das merkwürdigste Weihnachten, das sie je erlebt haben (und hoffentlich auch erleben werden) . Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, wünsche ich allen, die das lesen oder auch nicht lesen, Frohe Weihnachten. Und da Vorfreude  ja  bekanntlich die schönste Freude ist, drücken wir mal alle die Daumen das Weihnachten 2021 wieder normal wird und freuen uns schon mal da drauf.

 

Frohe Weihnachten,  Merry Christmas, Joyeux Noël, Feliz Navida

Sonnenuntergänge

Schöne Sonnenuntergänge gibt es nicht nur in Dänemark oder in Australien (krass ist das schon wieder 12 Jahre her). Oder an anderen exotischen Orten. Nein auch im Rhein-Main Gebiet kann man schöne Sonnenuntergänge erleben:

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Das einzig Doofe ist, das man statt Rauschen vom Meer Rauschen vom Verkehr hört.

Aber in Corona Zeiten besser als nix Winking smile

Urlaub daheim

Eigentlich wäre ich jetzt hier, im Sossusvlei und Deadvlei. Aber dank Corona ist das Reisen, erst recht Fernreisen, dieses Jahr ja eher suboptimal. Schade. Aber kann man nix machen. Außer vielleicht die Gegend daheim erkunden.  Zum Beispiel mal eine Radtour durch die Rhön oder durch den Spessart. Oder aber mal einen Tagesausflug und eine kleine (10km) Wanderung im Hundsrück.

IMG_20200921_101918_DROIrgendwo bin ich mal über einen Bericht zur die Wanderung “Traumschleife Baybachklamm 20200921-3” gestoplert. Hat sich gut angehört, wobei mich das Siegel “Premium-Wanderweg” etwas abgeschreckt hat. Das hört sich für mich irgendwie nach vielen Leuten an. Aber war nicht der Fall. Zumindest nicht an einem Montag außerhalb der Ferien. Im Gegenteil. Es war schön wenig los und man war fast die ganze Strecke alleine. Auch eine schöne, 20200921-4teilweise anstrengende Strecke mit ein paar Klettereinlagen zwischen drin.Alles in allem für ein Deutsches Mittelgebirge recht abenteuerlich. Wenn im Frühjahr oder nach starkem Regen im Bach noch mehr Wasser ist und die Felsen auch etwas rutschiger, dann ist das sicher noch spannender. Aber schlecht war es im September definitiv auch nicht.

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Und wenn man schon mal da ist und noch etwas Zeit (laut Webseite dauert die Wanderung ca. 4,5h, ich war sicher nicht schnell, aber trotzdem in rund 3,5 wieder am Ausgangspunkt) und Lust hat, kann man auch noch einen Abstecher zur Burg Eltz machen. Ist jetzt nicht direkt daneben. Aber auch nur so 40km entfernt.

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Allerdings, wenn man die Burg auch von innen sehen möchte, sollte man eine gewisse Wartezeit einplanen. Keine Ahnung ob das Corona-Bedingt war oder auch ohne Pandemie passieren kann, aber als ich dort war war die Wartezeit angeblich ca. 1h. Das haben zumindest die Leute gesagt, die dort so unterwegs waren. Da mein Ziel in erster Linie aber sowieso nur war die Burg mal zu fotografieren, war das für mich jetzt kein Nachteil. Auch wenn es schade war,

Noch mal eine kleine Radtour

Diesmal nicht in der Rhön sondern im Spessart. Auf den Hahnenkamm im Spessart, P4290091um genau zu sein. 20200916_HMWaren so 70km und 450 Höhenmeter, die es aber in sich hatten. Aber wenn es bergauf geht, geht es auch wieder bergab. In dem Fall durch die Rückersbacher Schlucht. P4290096

Davon habe ich auch mal ein kleines Video gemacht.

Außerdem, wen’s interessiert, hier kann man die Strecke als GPX Datei runterladen.

20200916_RouteAn Wochenende oder Feier- bzw. Brückentagen würde ich das aber meiden. Glaube ich. Da tummeln sich da vermutlich viel mehr Menschen (Wandere und andere Radfahrer) und wenn man dann jedes Mal abbremsen muss macht das Ganze sicher nicht so viel Spaß.

F*cking Covid-19/Corona

Nachdem die letzte Australienreise schon (viel zu) lange her ist und ich letztes Jahr im schönen, aber kühlen, Island war wollte ich dieses Jahr mal wieder ins warme. Da Australien weit weg ist und es auch andere schöne Fleckchen gibt fiel die Wahl auf

Außerdem war ich noch nie in Afrika. Und Namibia ist da glaube ich ein guter Einstieg. Vier Wochen von Mitte September bis Mitte Oktober mit einem Camper durch Namibia.Im Prinzip war auch alles gebucht. Aber dann kam im Februar Corona immer näher und im Juli habe ich den Namibia Trip abgesagt (dabei Danke Condor, die Rückererstattung des Flugpreises hat echt super schmerzlos geklappt. Da hört man von anderen Airlines anderes. Also Danke!). Was also stattdessen? Da auch in Europa die Corona Infektionen wieder (teilweise deutliche) steigen, viele Ländern auch in Europa, als Risikogebiet eingestuft sind und ich auch sonst keine geniale Idee hatte viel die Wahl auf: Daheim bleiben.

Also zum Beispiel einen Runde Radfahren in der Rhön:

Kein wirklicher Ersatz für Namibia, denke ich. Aber definitiv auch nicht schlecht. Zumal das Wetter ziemlich gut war. Meistens ging es über Schotterwege. An drei oder vier Stellen muss man für jeweils einige hundert Meter auf die Straße ausweichen. Montags war da nun so gut wie kein Verkehr. Aber am Wochenende weiß ich nicht ob ich da Radfahren würde. Zumal es dann sicher auch generell voller ist mit Wanderern und andere Radfahren. Diese Tour findet man so oder ziemlich ähnlich auf den einschlägigen Webseiten. Wer möchte kann sie aber auch hier runterladen: http://www.sven-w.de/GPX/20200914_50km-1000HM-4h30-Rhoen.gpx

Ich fand die Strecke recht abwechslungsreich.

Von schönen Aussichten, über Schafe bis dichter Wald im Biosphärenreservat Rhön.

Wer möchte kann auch einen Abstecher auf die Wasserkuppe machen. Hessens höchster Berg. Das sind dann noch mal so 10km und 200 Höhenmeter mehr. Wobei es da oben am Wochenende wohl auch ziemlich voll wird und ein Teil der Strecke über die Zufahrtstraße (mit entsprechendem Verkehr) führt. Zumindest wenn man den kürzesten Weg wählt.

Ich weiß ja echt nicht

was bei manchen Menschen Idioten im Kopf vorgeht.

Außer Schei*** kann da nicht viel mehr drin sein, vermute ich wenn ich sowas sehe:

20200107-Reifen20200107-Reifen_2Einfach mal ein paar alte Reifen in die Landschaft kippen. Da fällt mir nix mehr ein….


Frohes Neues Jahr – Happy New Year

Happy new Year 2020

Und wieder ist ein Jahr vorbei. Ein Jahrzehnt diesmal sogar auch. Und 2020 ist dann auch gleich einen Tag länger. Es ist ein Schaltjahr. Da freuen sich alle, die am 29. Februar geboren wurden (nicht werden!). Alle anderen finden es wohl weniger toll, denn durch den einen Tag verschieben sich die Feiertage in die ungünstige Richtung. Aber kann man nix machen. Kurz zurück zu 2019.

2019 hatte wieder einiges zu bieten:

  • Einen tollen Sommer.
  • Einen tollen Urlaub
  • noch keinen Brexit, nur großes Chaos in UK
  • Donald ist immer noch Präsident der USA
  • Im April ist Notre Dame abgebrannt
  • Der Bergmolch ist Lurch des Jahres
  • E-Roller
  • Offenbar war 2019 auch ein Jahr in dem sich leider auch ziemlich viel in Rauch aufgelöst hat. Im Sommer brannte der Wald in Russland. Laut Wikipedia hat es in Kanada auch soviel gebrannt wie die letzten 40 Jahre nicht. In den USA wurde wieder viel Wald verbrannt. Gleiches gilt für Brasilien, wo leider eine riesen Fläche Urwald in Rauch aufgelöst wurde. Und in Australien brennt es aktuell noch sehr massiv.

Gefahren bin ich 2019 mit dem Rad rund 8140 km. Mit dem Auto so über’n Daumen 5120km. Ohne die Kilometer, die ich in Island mit dem Camper unterwegs war.  Und mit den Inlineskates waren es 225km.

Jahresrückblicke scheinen in Mode zu sein. Keine Webseite, keine TV Sender, keine Zeitung etc. die keinen Rückblick hat. Als das vor langer Zeit anfing, fand ich das noch spannend und cool. Aber aktuell geht mir das immer mehr auf den Keks. Deshalb war’s das an der Stelle, wer mehr will kann bei Google nach “Jahresrückblick 2019” suchen. Gucken wie lieber was das neue Jahr so bringt.

OK. 2019 ist rum. 2020 ist da. Was kommt da wohl?

  • Einen Tag mehr
  • Support für Windows 7 läuft gleich im Januar aus
  • Die PKW Maut kommt wohl nicht.
  • Wieder so ein heißer Sommer?
  • Oder vielleicht erst mal wieder ein kalter Winter?
  • Bleibt Trump Präsident der USA?
  • Schaffen die EU und UK den Brexit und alle notwendigen Verträge bis Ende 2020?
  • Hoffentlich keine großen Naturkatastrophen (inkl Waldbrände etc.) und fast noch wichtiger
  • keine neuen und viel weniger alte Krisen im Sinn von Krieg, Vetreibung, Terror etc.
  • Der Klimawandel, bzw. was man dagegen tun kann/muss wird (muss!) nach wie vor ein Thema sein.

In diesem Sinn: Ein frohes, erfolgreiches, friedliches, gesundes, $DeinWunsch2020, etc. Jahr. Daumen drücken das es so kommt.

Kleines Fazit zu Island

Ich war mit einem Camper unterwegs. Ein VW T6 mit Allrad-Antrieb. Das ganze Auto war ziemlich neu, hatte Camper_1nur knapp 500km auf dem Tacho, als ich ihn übernommen habe. Am Ende waren es dann ziemlich genau 4370km. Das heißt also ich bin so um die 3880 km gefahren. Die Ringstraße, die asphaltiert um die ganze Insel führt ist ist ca. 1330km lang. Ich bin also etwas mehr gefahren. Das lag wohl auch zu einem guten Teil an den Wesfjorden. Wie der Name vermuten lässt gibt es da Fjorde. Die reichen oft weit ins Land. Man ist am Ende des Tages also vielleicht viel gefahren, aber eben nicht wirklich weit gekommen. Aber es lohnt sich.Camper_2

Der Camper war von Cozy Camper. Hatte eine Kühlbox, kleinen Gaskocher, Spülbecken und Wasser im Kanister. Camper_4Und Solarzellen auf dem Dach. Und eine Heizung. Das ganze war jetzt nicht super Luxus, aber es hat ausgereicht. Und ich war froh das ich nicht im (Dach-)Zelt schlafen musste. Auch wenn das wohl deutlich preiswerter gewesen wäre. Außerdem war ich froh das ich keinen Pickup mit einer Wohnkabine auf der Ladefläche zu haben. Dann hätte ich innen zwar mehr Platz. Das ganze Fahrzeug aber aber auch größer. Der T6 war schön handlich.

Island ist teuer. Das ist so, das muss man wissen und einplanen. Das teuerste bei mir war das Auto. Ohne Allrad wäre es billiger gewesen. Mit z.B. einem Dacia Duster und Dachzelt sicher noch mal günstiger. Aber ich wollte, wie gesagt, keine drei Wochen im Dachzelt schlafen. Und ich wollte Allrad. Also wurde es teuer.

exit2icelandDie Kosten für Lebensmittel waren auch höher als Bonusbei uns. Wobei es gefühlt jetzt nicht so viel mehr war als in anderen Ländern in Skandinavien.  Wenn man allerdings jeden Tag Essen geht, dann wird es schon richtig teuer. Sicherlich auch wenn man Alkohol und Zigaretten braucht. Da ich aber weder das eine noch das andere brauche, heilt sich das einigermaßen in Grenzen. Benzin, bzw. Diesel hat so 1,60€ pro Liter gekostet. Plus/Minus. Was relativ günstig war, fand ich, waren Campingplätze. Die haben so zwischen 10€ und 15€ gekostet. Je nach dem wie touristisch die Ecke war. In der EU muss man ja seit 2017 keine Roaming Gebühren zahlen muss, wenn man im Ausland mit dem Handy unterwegs ist. Island gehört an der Stelle zu der EU. Da mein Handyvertrag nur 1GB Daten beinhaltet (was normalerweise ausreicht, aber eben im Urlaub nicht) habe ich mir in Island eine “Daten-SIM Karte” gekauft.Die hatte  20GB Daten und hat gut 20€ gekostet. Die kam in einen kleinen LTE Router und somit war sowohl Handy als auch Laptop online. Und das an fast jeder Stelle. Das haben die Isländer auf jeden Fall super gemacht.

Beim Wetter hatte ich alles von 2-3 Tage (fast) Dauerregen über grau und trocken zu wolkig mit blau bis strahlend blauen Himmel. Und teilweise war es sehr windig. Temperaturen waren  tagsüber bei so 15 Grad und Nachts um die 6 Grad. Mal etwas wärmer mal etwas kühler. Aber man erwartet ja auch kein Badewetter, wenn man in Island Urlaub macht. Alles in allem würde ich das Wetter als gut bezeichnen. Es hätte auch deutlich mehr regnen können.

Und die Natur ist echt Klasse. Nur wer viele Bäume und Wälder erwartet wird enttäuscht. trollAber spannend, mit den ganzen Vulkanen und Gebieten mit Geothermie.

 

OK. Das war dann doch etwas mehr als ein kurzes Fazit.

Kurz gesagt:

– Island ist teuer

– Island ist defintiv eine Reise wert (oder auch mehrere)

– Man braucht etwas Glück mit dem Wetter

– Wenn ich die Wahl zwischen Australien und Island habe, würde ich Australien wählen. Sorry Island Winking smile

– Und nächstes Jahr geht es glaube ich wieder in eine Gegend wo es wärmer ist.